40°C, Milan erster Tag


Es ist sehr heiß in Mailand, keine Wolke am Himmel und kein Lüftchen weht, aber im Schatten lässt es sich aushalten. Nach einem verspäteten Abflug aus Berlin und dem Überflug über ein wunderschönes Alpenpanorama landeten wir in der norditalienischen Metropole Milan.

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Mit dem Airportbus für 8€ rein ins Zentrum zum Hauptbahnhof und von dort mit einer Tageskarte (Abbonamento Giornaliero Urbano) für 3€ mit der Metro zum hostel “Pierra Rotta”, nur kurz die Koffer eingeschlossen und gleich weiter zu Fuß ( 10 min.) Richtung Kongresszentrum (Milan Convention Centre, MIC).

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Dort angekommen durch den Hintereingang in die Kongresshalle und erst mal den Tagungsraum “orange 1” gesucht. Tief im Untergeschoss saßen Sie schon alle, ein Raum voller Volontari, schnell noch die letzten beiden Plätze eingenommen und den zweisprachigen Anweisungen gefolgt.

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Zuerst wurden die Instruktionen in Englisch vorgetragen und anschließend in italienisch, was regelmäßig zu wohl recht lustigen Diskussionen unter den Italienern führte, wovon ich allerdings nichts verstand. Wenigstens ist es im Kongresszentrum angenehm kühl. Das T-Shirt für uns Volontari ist weiß mit dicken schwarzen Lettern auf der Rückseite “VOLUNTEER” und dem Logo von ProQuest, dem diesjährigen Sponsor, wurde uns gesagt. Anschließend wurden wir durch das labyrinthartige MIC geführt, es hat insgesamt vier Stockwerke.

Am Abend fuhren wir dann wieder mit der Metro zum Domplatz, und WOW, was für ein überwältigender Anblick, ein riesiger, weißschimmernder Dom ganz aus Marmor, voll angeleuchtet von der noch heiß brennenden Abendsonne. Gegenüber ebenfalls eine riesige Statue von einem furchtlosen Reiter und links davon der Eingang zu der riesigen Galerie.

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Da es nun langsam immer später wurde und wir den ganzen tag noch nichts vernünftiges zu Essen hatten, machten wir uns auf die Such nach einem richtigen italienischen Restaurant, welches nicht zu teuer ist. Zu unserem Leidwesen machen die auch gerade Urlaub und haben geschlossen. Nur die richtig teuren Italiener und ein paar Chinesen und Inder waren offen. So besuchten wir ein italienisches Schnellrestaurant, sowas wie BurgerKing bloß mit Pasta, ich hatte die Pasta mit frischem Käse. Zum Nachtisch noch drei Kugeln echt italienisches Eis und weiter die Stadt erkunden. Beim Spaziergang durch die Galerie, die riesige, stießen wir auf ein Mosaik eines Stieres mit einem seltsames Loch im B(H)oden. Die Menschen dort stellten ihren Hacken in das Loch und drehten sich auf der Stelle, soll wohl Glück bringen.

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Am anderen Ausgang der Galerie empfing uns die, ratet mal, riesige , genau, Statue von Leonardo da Vinci, dem großen Genie Italiens. Gleich gegenüber die, nein, diesmal nicht, ganz so riesige, eigentlich recht unscheinbare Oper “Scala”. Dort wird am Donnerstag zu Ehren der IFLA ein ganz besonderes stück aufgeführt.

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Langsam wurde es dunkel und die untergehende Sonne bescherte uns noch ein ganz besonderes Spektakel, den diesmal im Licht der abendräte leuchtenden Dom. So kann ein Tag in Italien zu Ende gehen.

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Über dieter.meer

love swimming

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