Welcome to the grave!


Kleine OSI-Bibliotheksodyssee – Verbotsschilder, Redeverbot und  schlechte Kopiermöglichkeiten


Beim Besuch der GML-2009 Veranstaltung hatte ich mir vorgenommen, vorher kurz einen Sammelband an der OSI-Bibliothek oder in der UB der FU-Berlin zu sichten und einen Aufsatz daraus zu kopieren (4 Seiten). Die Nachweise im Präsensbestand hatte ich mir am Abend zuvor bereits notiert. Alles schien normal …

osi1 osi2

Zuerst fand ich das entsprechende Buch nicht, denn es stand nicht unter der Systematik, was ich nicht wissen konnte. Also fragte ich die Bibliothekarin. Sie schielte auf meinen Zettel mit der Signatur und sagte dann: „Schauen Sie doch mal am Regal, die Bücher sind alphabetisch sortiert!“ Gesagt, getan und auf ein Neues. Da war es dann doch, allerdings stimmte das Schild am Regal nicht. Sowas passiert und ist nicht weiter bemerkenswert.

Dann aber suchte ich einen Münzkopierer- Fehlanzeige. Kopierkarte: 10 Euro. Problem! Mit meinem unter diesen Umständen freundlichsten Lächeln wieder an die Theke zur  Bibliothekarin. Fragen, was zu tun sei, ohne eine Kopierkarte kaufen zu müssen. „Lassen sie sich an der Universitätsbibliothek einen Tagesgastausweis machen, dann dürfen sie das  Buch mit rausnehmen.“

Über die missliche Lage etwas genervt, machte ich mich auf den Weg zur UB, die zum Glück nur etwa 500 Meter entfernt liegt. Zum einen natürlich um evtl. einen Tagesausweis erstellen zu lassen, zum anderen spielte ich natürlich auch mit der Idee den Aufsatz dort zu besorgen und dann dort in der Bibliothek einen Münzkopierer zu finden.

Aber die UB war geschlossen und machte erst um zehn Uhr auf. Ich hätte 40 min. warten können, war aber schon zu angeätzt von der gesamten Situation und von dem irreführenden Verhalten, mir die Information, dass die UB erst um 10:00 öffnet, zu verschweigen. Also bin ich zurück in die OSI-Bibliothek und habe dort einen Mann auf seine Kopierkarte angeschnorrt.

Das Sahnehäbchen war allerdings folgendes: Während ich den Herrn fragte, fegt die Bibliothekarin um die Ecke und ruft: „Bitte seien sie leise!“ Wie glücklich ich war, als ich die Bibliothek wieder verlassen konnte! Immerhin hatte ich den Aufsatz in der Tasche. Eine banale Geschichte? Wahrscheinlich! Schade, da es sich doch beim OSI um eines der renommiertesten universitären politikwissenschaftlichen Institute Deutschlands handelt.

Hier noch ein paar Fotos von der GML-2009 Veranstaltung – Ausstellungsposter finden sich hier, die Präsentationen sollen bald folgen.

gm1 gm2

gm3

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: