Allgemeine Erklärung der Menschenrechte


Gestern, am 10.12.2008, wurde der 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gefeiert.

Nach wie vor werden viele diese Rechte weltweit nicht eingehalten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch gerade Bibliotheken mithelfen können, dass die Menschenrechte wahrgenommen und eingehalten werden. Denn es sollte meiner Meinung nach eine der Hauptaufgaben von BibliothekarInnen sein, Menschen über ihre Rechte und die Rechte anderer aufzuklären, die Menschenrechte zu verbreiten und vor allem dafür so sorgen die folgenden drei Artikel zu gewährleisten und zu schützen.

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 26

1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.

2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.

3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

Artikel 27

1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.

2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

Alle weiteren Artikel können hier gefunden werden

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