defensive and demanding II – Revaluation


Was war?

Die Lehrenden und Studierenden des unten genannten Fachbereichs der FH-Potsdam haben das Curriculum ihres Studiums bewertet. Davon betroffen sind zur Zeit 3 Semesterklasssen (2. 4. und 6. Semester) also ca. 270 Studierende. Hier die Hauptergebnisse.

Studenten sollen besser und stärker artikulieren, was sie möchten.

Studierende sollen sich bemerkbar machen, wenn Redundanzen in der Lehre aufkommen.

Studierende sollen sich stärker engagieren.

Was fiel auf?

Ist der „von allen“ beschworene Paradigmenwechsel (Medienrevolution) am Fachbereich angekommen?

Wird er wirklich kommuniziert (unabhängig, ob von oben nach unten oder wie auch immer)?

Es wurde betont, dass die FH mehr ist als eine Berufsschule. Aber die Fähigkeiten einer beruflichen Ausblidung sollten dennoch vermittelt werden, oder? Wenn die FH mehr ist als eine Berufsschule, sollten auch kritische BibliothekarInnen das Ziel eines Curriculums sein, sonst werden sie noch uncool🙂. Das bezieht sich auch auf die Fragwürdigkeit bestimmter Lerninhalte. Das deeskalierende Element in der Moderation hatte eine allgemeine Wohlfühlstimmung zur Folge.

Unabhängig davon sind Ideen wie eine Veranstaltung zum Berufsbid „Bibliothekarin/Bilbiothekar“ oder evtl. auch zum Wandel dieses Bildes durchaus willkommen, womit wir wieder oben angekommen sind. Was war nochmal?

Was bleibt?

Siehe: Der hilflose Knabe von Bertolt Brecht

2 Kommentare

  1. dieter.meer

    Ich denke der Paradigmenwechsel ist definitiv noch nicht bei allen Profs angekommen. Da müssen wir StudentInnen mehr Druck machen und uns Gehör verschaffen. Sonst wird das nichts mit schöner meuer Bibliothekswelt.

  2. Moin,

    zurück aus dem Urlaub und weiter gehts🙂

    Vielleicht sollten wir vor dem Paradigmenwechsel erstmal die Paradigmen diskutieren?

    Zur FH als Berufsschule:

    An dieser Stelle wurde deutlich, dass einige Profsesse nicht das Gefühl hatten wir wären Diskussionspartner auf gleichem Niveau…
    Sicherlich sind wir keine Berufsschule, aber wie schon bemerkt, sollten ja Kernkompetenzen vermittelt werden. Vielleicht liegt da aber auch eine Schwierigkeit im Verständnis von „Lehre“. Die ist in meinen Augen nicht dafür da um nur gelehrt zu werden, sondern ein sollte einen Austausch bilden aus dem Wissen der Lehrenden mit den Studenten. Viele Profsesse machen es auch so, aber wie überall gibt es gute und bessere🙂

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