Lesung und Gespräch mit Edgar Wolfrum

Wann: Donnerstag, den 24. September um 19:30

Wo: Bibliothek des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Einladung als PDF

Buch und weitere Infos

  • Verleihung des 10. Big Brother Awards am 16. Oktober 2009 – Deadline für Einsendungen abgelaufen.

© Karola Riegler / http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de

In Erfurt scheint sich die message endgültig verkündet zu haben. Web 2.0 jetzt Standard für PR, Bibiliotheksvernetzung und neue nutzerorientierte Bibliotheksfunktionen. Ein must have ohne wenn und aber!

Mehr dazu bald (auch der exklusive Bericht „Beyond Erfurt: Kühnhausen und die Reise gen Osten“ mit Videos)

FaMI-Auszubildende unterstützen Berliner Nischen-Bliotheken bei der Öffentlichkeitsarbeit – Yeah!

„(…) im Rahmen unserer Ausbildung zum FaMI suchen wir für ein Schulprojekt „versteckte“  Bibliotheken in Berlin. Ziel des Projektes soll es sein, eine kleine Website mit einer Google-Maps-Funktion zu erstellen, auf der, angereichert mit zusätzlichem Content (Kurzer Überblick über die Einrichtung, Fotos, Öffnungszeiten, (…))

„Kurz unsere Kriterien für eine „Secret Library“:  Sie sollte
1. öffentlich zugänglich sein, entweder über feste Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung. Zumindest aber damit einverstanden, externe Gäste zu empfangen, die über unsere Website auf sie stoßen könnten.

2. eine fachliche oder architektonische Besonderheit haben.

3. und natürlich möglichst (noch) unbekannt sein. :-) Über Tipps per Email würden wir uns sehr freuen.“

Kontakt:  Oberstufenzentrum für Bürowirtschaft und Verwaltung Berlin – jan_erdnuess (at) yahoo.de

Painted books …

24. Mai 2009

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Warburg Institute

10. Dezember 2008

Als reicher Kaufmannssohn und ohne wissenschaftliche Ausbildung baute Aby Warburg um die Jahrundertwende zum 20. Jahrhundert seine Bibliothek in Hamburg auf. Mit seinem eigenen Klassifikationssystem hat er einen bedeutenden Beitrag für  Bibliothekswissenschaft und -geschichte geleistet. Einer ganzheitlich geisteswissenschaftlichend Idee entsprechend, ist die Bibliothek in einem runden Raum entlang der Wand aufgestellt. Sie soll so gemacht sein, dass man in der Umgebung eines Buches z.B. innerhalb der Philosophie alle anderen philosophischen Bücher zu einem ähnlichen Thema findet, aber auch in der Psychologie dasselbe Buch unter einem psychologischen Thema antreffen kann. Man findet ein Exemplar in der literaturwissenschaftlichen Sektion und vielleicht dasselbe Exempar auch in der Kunstsektion. Die Idee ist eine Idee der Moderne: die ganzheitliche Abbildung der geistigen Welt in einer Aufstellung, die für jeden Zusammenhang einen Standort bereithält. Und dies alles innerhalb eines im Kreis angeordneten Bestandes.

De natura rerum of Isidore of Seville (560– 636) printed at Augsburg in 1472

Das Institutsemblem (auch am Eingang, s. Foto unten) zeigt vier Elemente, aus denen die Welt besteht  (zwei Gegensatzpaare):

Earth is linked to water by the common quality of cold, water to air by the quality of moisture, air to fire by heat and fire to earth by dryness.“ (Quelle)

Davon abgeleitet werden die vier  Dimensionen: Handlung – Orientierung – Wort – Bild. Der Clou bei dieser Zuordnung ist die Zuordnung von Wissenschaften und Fachgebieten entsprechend der vier Kategorien. Kultur- und politische Geschichte (und deren Unterkategorien) werden mit Handeln,  Wissenschaft und Religion mit Orientierung, Literatur mit dem Wort und Kunst mit dem Bild verbunden. In diesem Obersystem gehen alle denkbaben geisteswissenschaftlichen Kategorien auf. Die Frage nach der richtigen Anordnung hat Warburg sein Leben lang umtrieben.

Zu den besonderen Schätzen (heute) zählen die Digitalen Quellen, mühsam digitalisierte Ikonographien, Handschriften oder  Stiche.  Warburg hat sich besonders für Zeichnungen von Festen,  Embleme, Rennaisancestiche, Fabelwesen oder mythologischen Darstellungen interessiert, die zum Teil aus dem 15. Jh. stammen.  Alle diese Digitalisate basieren auf Quellen, die zum Teil noch auf Warburgs eigenem Bestand gründen.  Die Digitalisate sind für nicht-kommerzielle Zwecke frei als pdf verfügbar. Nach Warburgs Tod wurde die Bibliothek vor den Nazis nach Londen gerettet, wo sie am Ende an die University of London angeschlossen wurde. Anschluss und andere Direktoren haben auch dazu geführt, das von der Kreisanordnung des Bestandes abgelassen werden musste. Warburgs Idee der kulturwissenschaftlichen Bibliothek lebt aber durch die BibliothekarInnen, die übrigens auch alle eine fachwissenschaftliche Ausbildung haben, als Ideal fort, das konnte man bei der Besichtigung spüren. Die Bibliothek sieht heute auf den ersten Blick wie jede andere Universitätsbibliothek aus. Die ursprüngliche Systematisierung könnte für den heutigen Nutzen nochmals untersucht werden.

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Literatur

Aby Warburg (1866-1929). The Survival of an Idea. Mathias Bruhn

… und natürlich der Wikipediaaufsatz

It is not only cheap coffee, it is the idea of Londons’ Idea Stores that rocks. This one, the „reference“ for good practice is placed in between a bazar, the Whitechapel tube-station, a bank and a supermarket.
Idea Stores are more than just public libraries (or are they public libraries like they should be?) because of their objective to integrate people. Here in Whitechapel especially migrants or non natives are getting a first connection to British Culture (health facilities, language, public services). Language learnig in „learning labs“, CV in 24 Hours, free debt advice service, or easy to read literature are some of the  services that are offered. Literature in the languages of most represented migrant groups are also on-hand.  The library is used as an Internet Café. One can use the touch screen to search the catalog. Here you are becoming beware of  the fascinating idea of a vital library. Beside from that: Have you ever been faling asleep in a library because of feeling tired? It is usual here in London while in German Libraries you are only allowed to sleep when you are too tired of massive scientific reading! Getting an idea about  the obvious difference?

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Auf der Online-Information (Sektion Austellung, die Konferenztickets sind recht teuer), finden neben dem ganzen Werbespaß auch akzeptable Seminare statt. Abgesehen davon, dass manche Vorträge einfach nur Produktwerbung sind, gab es heute z.B. einen interessanten Vortrag über: Marketing through social media von Ciaran Norris. Alle Präsentationen sind übrigens auch (bald) via online-information Website einsehbar.

Hier die Zusammenfassung

Content is King (Web 1) vs. Conversation is King (Web 2). Will ein Unternehmen (z.B. eine Bibliothek) via Social Software Werbung machen, dann gilt es, folgendes zu beachten:

POST: people/objectives/strategy/technologies. Die Punkte sind zu bedenken, bevor man Web 2 fürs Business im Sinne von Sichbarkeit und Öffentlichkeit benutzt. Sonst kann es in die Hose gehen, was an folgenden Beispielen schön von Mr. Norris verdeutlicht wurde. Zunächst die best-practices:


Die Mixerfirmer hat über die I-Phone Schrottung 650% mehr an Gewinn einfahrern können.

Twitter member Stephenfry hat deswegen so viele Followers, weil er mit seinen Beobachtern im Austausch steht und twitter nicht nur als einen nach einer Seite hin durchlässigen Kanal benutzt.

Das blog dooce.com, das sich auf eine bestimmte Frauenzielgruppe konzentriert, hat einige Nintendo Wii verlost (Gewinne, wenn du einen Kommentar hinterlässt!) und hatte darüber direkt „42.232″ Kommentare.

Die Socialsoftware-Lösungen können, gemessen an ihrer Verbreitungsfähigkeit, sehr günstig sein, wenn man weiss auf welchen Seiten sich die Zielgruppe aufhält. Dass dies nicht funktioniert, wenn es nicht richtig geplant oder einfach schlecht gemacht ist, zeigen die Kommentare zu „Diddy TV is on“ auf YouTube.

Visibility 3

27. November 2008

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Plan of the categories of the London Library / Old and new part of the Welcome Library of the Welcome trust

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Sign: virtual library of the Welcome Library

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Examampe for making categories (London Library)/ 2008 is the Year of Reading in Britain

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Opening hours of the Pimlico Library. Sign guiding the way to the BL at Kings Cross station.

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Sign and the Tate Library in Brixton

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cilip-talk

Cilip Library systems exhibition
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ll-kasten The great London Library