Geoslavery

14. Oktober 2010

“Society must contemplate a new
form of slavery, characterized
by location control.” (Dobson/Fisher, 48)

Grund genug, von einer neuen Öffentlichkeit zu sprechen!

Deutschlands größtes Social Media Event re:publica 2010 macht die Kanäle auf.  Und zwar jetzt. Gestern habe ichs noch in der ct gelesen. Heute gemerkt, dass ich das alles nicht mitbekommen habe – aber egal, denn das gesamte Programm etc. wird life gestreamt, Webpotentiale werden voll ausgeschöpft. Auf jeden Fall ein Knaller – für alle, die wissen wollen, was die die Community zwischen Kommerz, Nerds, Hacks, Freiheit, Kontrolle und Weltverbesserung im Sinn hat.  3000+ Leute werden erwartet und tausende werden das Ganze im Web begleiten.

stream kalkscheune

stream friedrichstadtpalast

Über den Sinn und Unsinn des Blicks in die Glaskugel in Bibliotheken klärt ein bewegungsvoller Vortrag auf dem 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek am Dienstag den 16.03.2010 um 13:30 innerhalb des Alternativprogramms der Zukunftswerkstatt aufdem Stand der SLUB, Ebene 0, D12 auf.

“Der Nutzen von Technologie- und Trendreports für Bibliotheken” betrachtet drei aktuelle Zukunftsstudien und verdeutlicht dren Bedeutung nicht erst für die zukünftige Bibliotheksarbeit. Die AutorInnen von der Fachhochschule Potsdam lernen und lehren im Fachbereich Informationswissenschaften.

ein Blick in die Zukunft der Bibliotheken

ein Blick in die Zukunft der Bibliotheken

Unsere bereits etwas zurückliegende Umfrage, die im Frühjahr 2009 auf der BOBCATSSS-Konferenz in Porto vorgestellt wurde, ist jetzt über das E-LIS Repositorium verfügbar.

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FaMI-Auszubildende unterstützen Berliner Nischen-Bliotheken bei der Öffentlichkeitsarbeit – Yeah!

“(…) im Rahmen unserer Ausbildung zum FaMI suchen wir für ein Schulprojekt “versteckte”  Bibliotheken in Berlin. Ziel des Projektes soll es sein, eine kleine Website mit einer Google-Maps-Funktion zu erstellen, auf der, angereichert mit zusätzlichem Content (Kurzer Überblick über die Einrichtung, Fotos, Öffnungszeiten, (…))

“Kurz unsere Kriterien für eine “Secret Library”:  Sie sollte
1. öffentlich zugänglich sein, entweder über feste Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung. Zumindest aber damit einverstanden, externe Gäste zu empfangen, die über unsere Website auf sie stoßen könnten.

2. eine fachliche oder architektonische Besonderheit haben.

3. und natürlich möglichst (noch) unbekannt sein. :-) Über Tipps per Email würden wir uns sehr freuen.”

Kontakt:  Oberstufenzentrum für Bürowirtschaft und Verwaltung Berlin – jan_erdnuess (at) yahoo.de

Erschließung 2013

4. August 2008

Lambert Heller, einer der Wegbereiter eines neuen bibliothekarischen Selbstverständnisses, wird am 11. September in Berlin über Erschließung in der nahen Zukunft sprechen. Zusammen mit Patrick Danowski und  anderen war er maßgeblich an der Kreation des Begriffs Bibliothek 2.0 beteiligt. Hier der interessante poscast dazu, der in Libreas erschienen ist.

Wir freuen uns sehr auf den Workshop “Erschließung 2013: Visionen und mögliche Entwicklungen” im Rahmen der GBV Konferenz in der Staatsbibliothek Berlin, und sind gespannt auf die Thesen die er, Christel Hengel-Dittric, Dr. Rahel Jaegg und Prof. Heidrun Wiesenmüller in der Diskussion vorbringen werden. Zugleich möchten wir diesen Post zum Anlass dafür nehmen, dass wir freudig-gespannt sind auf die weiteren Posts in Lamberts fast neuem Blog Biblionik. Besonders gut gefällt mir der Untertitel!

Logo Bibcamp Bibliotheken sollten die Aufgabe wahrnehmen, auf die neuen Informationsbedürfnisse des Benutzers in Zeiten des Web 2.0 einzugehen. Weder mit dem Ansatz “Bibliothek als soziales Netzwerk ist technischer Schnickschnack” noch mit dem reinen Marketinggedanken “die Bibliothek mit web 2.0 Anwendungen aufzupeppen” ist die Notwendigkeit, neu über den Wirkungsbereich der Bibliothek in der aktuellen Epoche des Internets nachzudenken, richig erfasst.

Im “Kritik am Web 2.0″ Workshop im Rahmen des Bibcamps wurde deutlich, dass das freie Assoziieren der Daten von Bibliohtheken im Internet, die Schaffung von Schnittstellen zur pragmatischen Weiterverarbeitung für die Nutzer – also das Verbinden und Öffnen von Infomationen – eine Grundlage der neuen offenen Bibliothek sein sollte (Michael Heinz). Hierbei wurden auch Aspekte darüber, ob sich die Bibliothek als Institution zunächst verändern muss, debattiert. Die Exklusivität der Bibliothek und ihrer Dienste ist längst verloren (Traugott Koch). Deswegen muss sie sich dem, was den Nutzer und sein Informationsbedürfnis heute im web umtreibt, stellen und adäquate Kataloge, Daten und patizipatorische Freiheiten ermöglichen.

Die Exisitenz von Bibliotheken hängt vom Zuspruch der Nutzer ab. Bibliotheken werden allerdings nur dann angenommen, wenn sich ihre Existenz als sinnvoll erweist. Sie muss sich also gegenüber den übrigen Informationsmöglichkeiten behaupten, die ja permanent wachsen. Die mögliche Freigabe von Daten (Kataloge, Normdateien, Konvetierungsformate) zur Weiterverarbeitung und Verbreitung durch andere ist die große (vielleicht einzige) Chance auf deren Basis Bibliothekspräsens in den Informationsräumen des Internets gestärkt werden kann.

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