Ergebnisse zum RDA-Projekt online verfügbar
6. Juli 2009
Unsere bereits etwas zurückliegende Umfrage, die im Frühjahr 2009 auf der BOBCATSSS-Konferenz in Porto vorgestellt wurde, ist jetzt über das E-LIS Repositorium verfügbar.

Erschließung 2013
4. August 2008
Lambert Heller, einer der Wegbereiter eines neuen bibliothekarischen Selbstverständnisses, wird am 11. September in Berlin über Erschließung in der nahen Zukunft sprechen. Zusammen mit Patrick Danowski und anderen war er maßgeblich an der Kreation des Begriffs Bibliothek 2.0 beteiligt.
Hier der interessante poscast dazu, der in Libreas erschienen ist.
Wir freuen uns sehr auf den Workshop „Erschließung 2013: Visionen und mögliche Entwicklungen“ im Rahmen der GBV Konferenz in der Staatsbibliothek Berlin, und sind gespannt auf die Thesen die er, Christel Hengel-Dittric, Dr. Rahel Jaegg und Prof. Heidrun Wiesenmüller in der Diskussion vorbringen werden. Zugleich möchten wir diesen Post zum Anlass dafür nehmen, dass wir freudig-gespannt sind auf die weiteren Posts in Lamberts fast neuem Blog Biblionik. Besonders gut gefällt mir der Untertitel!
Nachruf: Bibcamp rocks!
21. Mai 2008
Bibliotheken sollten die Aufgabe wahrnehmen, auf die neuen Informationsbedürfnisse des Benutzers in Zeiten des Web 2.0 einzugehen. Weder mit dem Ansatz „Bibliothek als soziales Netzwerk ist technischer Schnickschnack“ noch mit dem reinen Marketinggedanken „die Bibliothek mit web 2.0 Anwendungen aufzupeppen“ ist die Notwendigkeit, neu über den Wirkungsbereich der Bibliothek in der aktuellen Epoche des Internets nachzudenken, richig erfasst.
Im „Kritik am Web 2.0″ Workshop im Rahmen des Bibcamps wurde deutlich, dass das freie Assoziieren der Daten von Bibliohtheken im Internet, die Schaffung von Schnittstellen zur pragmatischen Weiterverarbeitung für die Nutzer – also das Verbinden und Öffnen von Infomationen – eine Grundlage der neuen offenen Bibliothek sein sollte (Michael Heinz). Hierbei wurden auch Aspekte darüber, ob sich die Bibliothek als Institution zunächst verändern muss, debattiert. Die Exklusivität der Bibliothek und ihrer Dienste ist längst verloren (Traugott Koch). Deswegen muss sie sich dem, was den Nutzer und sein Informationsbedürfnis heute im web umtreibt, stellen und adäquate Kataloge, Daten und patizipatorische Freiheiten ermöglichen.
Die Exisitenz von Bibliotheken hängt vom Zuspruch der Nutzer ab. Bibliotheken werden allerdings nur dann angenommen, wenn sich ihre Existenz als sinnvoll erweist. Sie muss sich also gegenüber den übrigen Informationsmöglichkeiten behaupten, die ja permanent wachsen. Die mögliche Freigabe von Daten (Kataloge, Normdateien, Konvetierungsformate) zur Weiterverarbeitung und Verbreitung durch andere ist die große (vielleicht einzige) Chance auf deren Basis Bibliothekspräsens in den Informationsräumen des Internets gestärkt werden kann.







