Diesmal in Potsdam, am Freitag den 18.06.2010 um 17:00 in der Semtation GmbH, Geschwister-Scholl-Straße 38 Potsdam. Schwerpunkt ist diesmal Semantic Business Process Management (semantisches Geschäftsprozessmanagement), aber jeder kann einen lightning talk (one minute – one slide) zu einem interessanten Thema halten.

Viel Vergnügen und einen erkenntnissreichen Abend wünsch ich euch auf dem fünften Berliner Semantic Web Meetup.

Hashtag: #BSWM

Agenda:

17:15 – Welcome presentation – Prof. Adrian Paschke (FU Berlin)
17:20 – Introduction of the Berliner BPM Offensive – Prof. Jan Mendling (HU Berlin)
17:30 – Semantic Business Process Modelling based on a Microsoft SharePoint repository – Christian Fillies (semtation GmbH)
18:00 – Free space for lightning talks (one minute – one slide)
18:15 – Get together with drinks and snacks

berlin semantic web meetup

berlin semantic web meetup

Gemeinsam mit der Berliner BPM-Offensive, bei der es um semantisches Geschäftsprozessmanagement geht, werden Modellierungen von Geschäftsprozessen mit semantischen Technologien diskutiert. Ist sicher auch was für den informationswissenschaftlichen Bereich interessant. Sieht jedenfalls sehr komplex aus, eine Spezialität von uns.

BPMN 2.0 Poster

BPMN 2.0 Poster

… kann man in Berlin und Potsdam am Samstag den 5. Juni 2010 natürlich in Bibliotheken, Archiven und Dokumentationseinrichtungen verbringen und was neues lernen.

Bücherbasar, Führungen, lustige Dinge machen (Papierfliger in der Bibliothek fliegen lassen) und warum die Informationen in der Bibliothek so vertauenswürdig sind, all das und noch viel mehr zur langen Nacht der Wissenschaften.

Seid dabei.

Wie bereits angekündigt beginnen heut die Potsdamer I-Science-Tage mit dem Thema “eScience & Forschungsdatenmanagement” an der Fachhochschule Potsdam. Experten aus der ganze Welt, allein zwei Videokonferenzen aus den USA, diskutieren mit dem reichlich angereisten Fachpublikum, auch ein paar StudentInnen sind darunter, über Forschungsdaten. Live verfolgen kann man die Tagung auf Twitter mit dem hastag #eScience.

Was bedeutet eigentlich das e in eScience, was sind virtuelle Forschungsumgebungen, die Bedeutung von Qualität in der Wissenschaft und das vierte Forschungsparadigma werden behandelt.

Morgen gehts weiter mit zwei workshops zu eSciDoc und Forschungsdatenmanagement.

sehr spannend

Diesmal in Berlin, organisiert vom Berliner Arbeitskreis Information (BAK), wird Prof. Neher von der Fachhochschule Potsdam die Frage nach “Neuen Formen der Sacherschließung?” aufwerfen die sich mit den neuen Möglichkeiten der “semantic web” Technologien ergeben. Zuständig am Fachbereich Informationswissenschaften der FH-Potsdam für die Ausbildung in “Webtechnologie und Semantic Web” der angehenden BibliothekarInnen, DokumentarInnen und ArchivarInnen war Prof. Neher mit Kollegen und einigen seiner StudentInnen auf der “SWIB09” in Kölln letztes Jahr. Am Donnerstag, den 25.03.2010 um 16:00 in der UB der TU Berlin wird er einen Einblick in das semantische Web geben und über die Erfahrungen der ersten praktische Experimente an der FH-Potsdam berichten.  Die wird sicher zu einer anregenden Diskussion führen und die zukünftige Bedeutung dieser neuen Technologien in der Informationscommunity aufzeigen.

bis dahin

BAK

Gestern Abend beim Web2.0 Stammtisch mit Michael Stephens hab ich ihn mir gleich geschnappt und einen Termin für ein kurzes Interview ausgemacht. Er hatte auch gleich am Samstag Vormittag noch ein paar Minuten Zeit auf seiner Deutschlandtour. Die Fragen drehen sich um Web2.0 und Collaboration und wie er das an der Uni lehrt. Zum Schluss verät er noch sein “next big thing” mit denen er seine StudentInnen überaschen wird.

Mit dem tollen Aufnahmegerät von libreas hab ich das ganze aufgenommen und werd einen podcast daraus zusammenschneiden. Mal sehn obs was geworden ist.

Interview with Michael Stephens

Interview with Michael Stephens

Was sich damals baulich getan hat, als die Fachhochschule Potsdam 1991  in die Räume des Institut für Lehrerbildung “Rosa Luxemburg” (Potsdam, 1964 bis 1990/91) einzog, ist vielleicht ein gutes Diplomarbeitsthema für angehende ArchivarInnen oder, wie hier, geeignet als Aufschub um sich nicht  mit dem eigenen Diplomthema auseinander-setzen zu müssen.Aber auch die Zeit von 1991 – 201x ist bald vorbei, wenn das alte Gebäude plattgemacht wird. Der neue Standort der Hochschule wird dann im Verhältnis zu heute, das Gebäude grenzt an das Stadtzentrum, jwd sein. Das ist schön, weil der neue Standort sehr modern und fortschrittlich ist, aber zugleich schade, weil wir hier, wo bald nichts mehr ist, studiert und uns in dem maroden Scharm des Gebäudes eingerichtet hatten.

Genug der Sentimentalität! Weil der bald 30.000. Klick nach knapp zwei Jahren erwähnenswert ist, aber auch zum Zweck der Langzeitarchivierung (das Internet soll ja zusammenbrechen), hier noch ein schönes Blogevent mit interaktivem Elementen.

Die schönste Bad-, Wellness- und Fliesenkultur

am Standort der Fachhochschule Friedrich-Ebert Straße in Potsdam steht zur Abstimmung

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Mit coolen Features wie einer Multitouchbedienung soll das neue Möbelstück völlig neue Erfahrungen bei der Suche nach Literatur und der gemeinsamen kollaborativen Arbeit mit derselben in der Bibliothek ermöglichen. Die rasant fortschreitenden technischen Möglichkeiten konnten wir bei der Projektpräsentation einer Studentengruppe des Fachbereichs Interfacedesing der Fachhoschule Potsdam in Ansätzen schon im wahrsten Sinne des Wortes berühren. Die angehenden Interfacedesingner wollen in Zusammenarbeit mit der Bibliothek der FHP die Suche im Bibliothekskatalog mit dieser coolen neuen Technik revolutionieren. Ausprobiert haben wir den Surface-Tisch von Microsoft, brandneue Multitouchtische aus Norwegen sowie den berühmten maeve-Tisch der FH-Potsdam.

Staunen über den Surface-Tisch von Microsoft

erste Berührungspunkte

kritische Blicke

der Surface-Tisch lässt uns einfach nicht los

noch mehr Multitouch aus Norwegen

der berühmte maeve-Tisch der FH-Potsdam

Wir wünschen viel Erfolg.

P.S.  Microsoft hat übrigens auf der CeBIT ein digitale Klassenzimmer mit Surface-Tischen, Netbooks und Multitouch Whiteboards eingerichtet.

COMMUNITY-FB5 launch

2. März 2010

Online-Community des Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam steht zu Aufbau bereit

Auf diesen Seiten findet sich auch eine Bedarfsanalyse, mittels der wir erruieren konnten, welche Arten des Erfahrungsaustauschs, welche Features und welche Inhalte die Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni des Fachbereichs wünchen (mehr).

The Berlin Semantic Web Meetup Group” trifft sich am Freitag den 26.02.2010 um 18:00 in Potsdam zu ihrem 4. Meetup. Diesmal steht “linked open data” (LOD) im Mittelpunkt der Diskussion, und die ist eine ganz besondere. Zuerst werden die Anwendung und die Vorteile von LOD anhand von Beispielen erleutert. Danach kann jeder einen kurzen lightning talk zu einem Aspekt halten und die Diskussion anheizen, ganz nach dem Motto “one minute – one slide”. Da muss ich mir noch was ausdenken. Wenn ihr euch auch in die Diskussion einbringen wollt, zögert nicht euch anzumelden und eure stimme zu erheben, eine Minute ist denk ich machbar, auch für die schüchternen unter uns.

Die Webplattform, metup ist super komfortabel, man loggt sich ganz leicht ein, tritt der Gruppe bei und RSVPed das Treffen. Dort kann man den Termin gleich mit einem Mausklick in seinen Kalender seiner Wahl exportieren und sich ein Ticket mit allen wichtigen informationen ausdrucken, mach ich natürlich nicht, ist ja alles in meinem Onlinekalender. Und ratet mal wen ich in der Gruppe gefunden hab. Einen Professor bei uns an der FHP, Prof. Sasaki, ein Experte auf dem Gebiet, der uns StudentInnen immer hilfreich zur Seite steht auf unserem Weg in die semantisch, verlinkte offene daten Zukunft im Bibliotheksbereich.

Ich freu mich euch dort zu sehen.

The Berlin Semantic Web Meetup Group

The Berlin Semantic Web Meetup Group

Seit zwei Wochen ist auch der Hörsaal 1 der Fachhochschule Potsdam besetzt. Auch ein paar BibliotheksstudentInnen sind unter den BesetzterInnen und fordern eine bessere Bildung. Der Forderungskatalog der bildungsstreikenden Studierenden wurde an die Hochschulleitung geschickt und im Internet veröffntlicht. Die sind unsere Forderngen.

 

Forderungskatalog

Fassung Herbst 2009

Präambel

Durch Diskussionen über die Zukunft des Bildungssystems, in den Bildungsstreik-wochen im Sommer und Herbst 2009 und der Besetzung des Hörsaals I am Standort Friedrich-Ebert-Straße seit dem 17. November 2009, ist dieser Forderungskatalog der Studierendenschaft der FH Potsdam entstanden. Er benennt Missstände an unserer Hochschule, zeigt Verbesserungsmöglichkeiten und Perspektiven auf und stellt darauf basierend konkrete Forderungen. Einige dieser Punkte finden sich bereits in bestehenden Beschlüssen (STEP 2015, Brandenburgisches Hochschulgesetz, Grundordnung, Wahlordnung etc.), deren Umsetzung mangelhaft ist oder bisher aussteht.
Um die Forderungen ständig zu aktualisieren und mit den Studierenden und Dozierenden im Dialog zu bleiben, hat sich die AG Bildungskomitee gegründet. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Besetzenden der FH Potsdam und den studentischen Gremien die Umsetzung des Katalogs zu kontrollieren und sich aktiv daran zu beteiligen. Alle sind dazu aufgerufen sich über die Streikwochen hinaus einzubringen und für unser Bildungssystem zu kämpfen!

Allgemeine fachhochschulbezogene Forderungen

  • Verbesserung der Barrierefreiheit (Gebäude, Homepage, …)
  • Einführung eines fachbereichsübergreifenden Budgets im Hochschuletat für Projekte und Aktionen z.B. Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation
  • Wiedereinführung eines Gesamtvorlesungsverzeichnisses
  • Erhöhung des Budgets für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte
  • Nur Vergabe von Aufträgen an externe Firmen (z. B. Wachschutz), die den Mitarbeitern ein Gehalt mindestens über der Armutsgrenze garantieren

Rahmenbedingungen verbessern

  • Bessere Studierbarkeit für Menschen mit Kind, mit Behinderung, mit Migrationshintergrund, mit pflegebedürftigen Angehörigen sowie sonstigen sozial Benachteiligten
  • Transdisziplinarität zwischen den Fachbereichen fördern und strukturell ermöglichen. Dabei sollen die Schnittmengen der Studiengangsinhalte genutzt werden.
    • Schnelle Umsetzung eines transdisziplinären Lehrangebots zum Sommersemester 2010. Dabei sollen für alle Studierenden offene Lehrveranstaltungen aller Studiengänge zu einem festgelegten Termin stattfinden.
    • Bessere gemeinsame Nutzung der Werkstätten z.B. Ton-, Holz-, Metallwerkstätten.
  • Funktionalere technische Infrastruktur:
    • Von Allen erreichbare PC-Pools und zentraler Server
    • Funktionierende Steckdosen in der neuen Caféteria (PA) und Mensa (FES)
    • Ersetzung oder Abschaffung des derzeitigen proprietären VPN-Server
    • Einführung eines Authentifizierungs- und Autorisierungssystems, z.B. Shibboleth
    • Schaffung sicherer Zugänge aller DV-Dienste, insbesondere von außen
    • Förderung der Weiterbildung und Verpflichtung zu selbiger des technischen Personals (DV-Abteilung und dezentrale Beauftragte)
    • Verbesserung der technischen Ausstattung und ein breiteres Spektrum an Software, insbesondere free and open source software (FOSS)

Qualitative Weiterentwicklung des derzeitigen Bachelor/Master-Angebotes

  • Der Zugang zu Bachelor- und Masterstudiengängen darf auch zukünftig nicht beschränkt werden. Weder Noten-, noch Regelstudienzeitbeschränkungen entsprechen dem Recht auf Bildung gemäß Art. 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.
  • Alle Studien- und Prüfungsordnungen sollen auf die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums ausgerichtet werden, um auch für familiär, sozial oder finanziell gebundene Studierende ein Studium zu ermöglichen.
  • In Anlehnung an den studentischen Antrag in der 114. Senatssitzung fordern wir die Abschaffung von Anwesenheitslisten in Lehrveranstaltungen, in denen die Anwesenheit nicht das einzige Kriterium des Leistungserfassungsprozesses ist.

Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen

  • Ausbau, Finanzierung und curriculare Festschreibung der Tutorien
  • Schaffung freier Arbeitsmöglichkeiten mit Stromanschlüssen für Studierende
  • Wir fordern umgehend eine gültige Evaluationssatzung, die vergleichbare, anonyme, allgemeine und fachbereichsinterne Evaluation mit transparenter und konsequenter Umsetzung der Evaluationsergebnisse und transparente Lehrberichte verbindlich festlegt.
  • Instandhaltung des Standortes Friedrich-Ebert-Straße (FES).
  • Verstärkte Förderung und Ermöglichung von Weiterbildungen des lehrenden Hochschulpersonals zur qualitativen Verbesserung der Lehre, z.B. Rhetorik- und Didaktikseminare

Demokratische Selbstverwaltung der Hochschule

  • Studentische Gremien sollen besser über interne Vorgänge und Entscheidungen der Fachhochschule informiert und verstärkt in Entwicklungsprozesse einbezogen werden. Dazu gehört insbesondere die Einhaltung der ordentlichen Einladung (d.h. öffentlich, rechtzeitig und an alle Mitglieder der Hochschule), sowie die Gewährleistung von Akteneinsicht in Protokolle und Unterlagen.
  • Um die Hochschule gemeinschaftlich und nachhaltig zu gestalten, bedarf es eines gemeinsamen und funktionalen Informations- und Dokumentationssystems sowie eines Hochschularchives.
  • Wir fordern Viertelparität in allen Gremien.
  • Eine studentische Vertretung soll zu den Sitzungen des Präsidialkollegiums eingeladen werden.
  • Wir fordern außerdem einen studentischen Prorektor/eine studentische Prorektorin nach §23 Abs. 2 der Wahlordnung der Fachhochschule Potsdam.
  • Verfasste studentische Gremien (Sturen und AStA) sollen je ein ordentliches Büro, d.h. gut zugänglich, genügend Platz, Rechner mit Internet, Telefon, Möbel, Heizung, Strom, Licht, Fenster etc., erhalten. In Bauvorhaben und Raumverteilungen muss dies Berücksichtigung finden.
  • Schaffung einer Option zur Anerkennung von studentischer Gremienarbeit, beispielsweise durch die Ermöglichung eines urlaubssemesterähnlichen Semesters, in dem Prüfungsleistungen erbracht werden dürfen.

Die Studierendenschaft und das Bildungskomitee der FHP
i.A. AG „Forderungen“ der FHP
Potsdam, den 29. November 2009

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