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29. September 2009

Echt toll aufgezogene Präsentation!

In Erfurt scheint sich die message endgültig verkündet zu haben. Web 2.0 jetzt Standard für PR, Bibiliotheksvernetzung und neue nutzerorientierte Bibliotheksfunktionen. Ein must have ohne wenn und aber!

Mehr dazu bald (auch der exklusive Bericht „Beyond Erfurt: Kühnhausen und die Reise gen Osten“ mit Videos)

FaMI-Auszubildende unterstützen Berliner Nischen-Bliotheken bei der Öffentlichkeitsarbeit – Yeah!

„(…) im Rahmen unserer Ausbildung zum FaMI suchen wir für ein Schulprojekt „versteckte“  Bibliotheken in Berlin. Ziel des Projektes soll es sein, eine kleine Website mit einer Google-Maps-Funktion zu erstellen, auf der, angereichert mit zusätzlichem Content (Kurzer Überblick über die Einrichtung, Fotos, Öffnungszeiten, (…))

„Kurz unsere Kriterien für eine „Secret Library“:  Sie sollte
1. öffentlich zugänglich sein, entweder über feste Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung. Zumindest aber damit einverstanden, externe Gäste zu empfangen, die über unsere Website auf sie stoßen könnten.

2. eine fachliche oder architektonische Besonderheit haben.

3. und natürlich möglichst (noch) unbekannt sein. :-) Über Tipps per Email würden wir uns sehr freuen.“

Kontakt:  Oberstufenzentrum für Bürowirtschaft und Verwaltung Berlin – jan_erdnuess (at) yahoo.de

Mitarbeiterinnen des Weblogs der Genderbibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt Universität zu Berlin haben ein Tool für die Präsentation mehrerer Blogs, die sich mit dem Thema Gender auseinandersetzen, den „Genderplanet“ ins Leben gerufen, der auf der gleichen Grundlage wie der Planet Biblioblog 2.0 arbeitet.

In Mari*us anschließenden Meditationen zu seinemVortrag „Feedreader – Informationen unkompliziert ordnen“ wird nochmals deutlich, dass die korporative Idee und und sog. proaktives Handeln von großer Bedeutung für Informationsarbeiter sind und dass dafür umfassend Internetdienste eingebunden werden sollten. Andererseits wird aber ein großes Defizit erkennbar, dass die neuen Instrumente (Social Tagging, Blogs, Feedreader) sogar bei Studierenden der Informationswissenschaft(en) nicht wahrgenommen werden (Danilolablog, sorry für den Falschschrieb beim letzten Post, ist verbessert!).

Ob Lerngemeinschaften oder andere Communities of Practice: zumindest in den informationswissenschaftlichen Studiengängen sollte etwa das Anlegen eines thematischen Feedreaders ein Bestandteil des Moduls „Web 2 Basics in Practice“ werden (gibt’s leider noch nicht in der Form von praktischem Kompetenzerwerb). Scheinbar sind Ideen des gemeinsamen sozialen Arbeitens, z.B. durch gemeinsame Linksammlungen nicht wirklich durchgesickert. Bleibt auch zu fragen, ob Studieren gemeinschaftlich oder egozentristisch aufgefasst wird. An der FH-Potsdam gab es zwar für die Diplomstudierenden „Neue Formen der Sacherschließung“, was in die Richtung Anwendung von Web 2 Applikationen ging. Aber hier hatte der Überblick Vorrang vor der eigentlichen Anwendung.

In diesem Zusammenhang (Entwicklung der zukünftigen Informationswelt) sollte jede angehende Bibliothekarin und jeder angehende Bibliothekar (alle anderen InformationsarbeiterInnen natürlich auch) auch das Manifest der Bibliothekarin 2.0 zur Kenntnis nehmen, oder die tolle Webpräsentation des Library 2.0 Manifestos (beides Laura B. Cohen).

Aber all dies (ausser der Kommentar, 3. Absatz) steht ja schon in den oben angegebenen Posts. Wollte es nur unseren LeserInnen nicht vorenthalten …

kevindooley

Hans-Christoph Hobohm hat bei der Mitentscheidung, wie der Bürgerhaushalt Potsdams verwendet werden kann, einen Vorschlag für den Ausbau von Kultur- und Medienarbeit für Jugendliche eingereicht. Potsdamer Bürgerinnen und Bürger dürfen jetzt entscheiden. Mehr dazu im LIS in Potsdam Blog.