Der letzte Tag der Sommerschule begann mit Regen. Das hielt uns aber nicht ab den letzten Themenschwerpunkt aufmerksam zu bearbeiten, die LZA von Datenbanken. Für mich einer der spannedsten Punkte im Programm und wohl auch einer der kompliziertsten. Aus Potsdam von unser geliebten FH ist als Dozentin für dieses Thema Frau Dr. Karin Schwarz angereist. Als Expertin auf diesem Gebiet arbeitet sie an der FH-Potsdam in dem Forschungsprojekt zur Datenbankarchivierung mit. Besonderen wert legte sie auf die informationswissenschaftliche Bewertung der zu archivierenden Datenbank. Diese Bewertung sollte uns in der anschließenden Übung auch eine ganze Weile beschäftigen bevor wir uns für eine mögliche Archivierungsstrategie entschieden hatten.
Bevor es zum letzen Mittagsmahl bewerteten wir die diesjährige nestor summer school als äußerst positiv für unsere weitere berufliche Entwicklung, knipsten das obligatorische Gruppenfoto und dankten den Organisatoren mit einem kräftigen klopfen aufs Holz.
Als Lohn der harten Arbeit wurde uns das ersehnte nestor Zertifikat überreicht. Damit haben wir nun beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wurde uns versichert.

Nächste Jahr sind wir sicher auch wieder dabei, bei der nestor summer school 2011.

Nach der kurzen Nacht haben wir mit Plato preservation planning betrieben am vierten Tag der nestor summer school 2010. Dieses tolle Werkzeug zur Unterstützung der Entscheidungsfindung für konkrete Entscheidungen die so anfallen in einem Archiv erhöht die Transparenz der Entscheidung anhand von messbaren Parametern. In der Übung dazu haben wir mit einer Mindmap Kriterien aufgestellt um vorhandene Digitalisate eines fiktiven Pressearchivs zu Migrieren. Das hat mir viel Spass gemacht, da ich sehr gerne mit Mindmaps arbeite. Nach der Mittagspause gings dann richtig praktisch zur Sache. Verschidene Werkzeuge zur digitalen Langzeitarchivierung wurden vorgestellt und in der Übung dann damit rumgespielt. NOID zur Erzeugung von persistenten identifiern, koLibRI zur Erzeugung des ingest für ein Archivsystem und JHOVE zur Untersuchung von technischen Metadaten von digitalen Objekten. Die Spielerei mit diesen Werkzeugen war sehr interessant und zeigt auch zugleich den technisch weit automatisierten Vorgang der Langzeitarchivierung zur zeit. Es ist allerdings alles noch in der Entwicklung und für einen Endbenutzer muss noch viel getan werden um ein integriertes und benutzerfreundliches Werkzeug zur Hand zu haben.

Abgeschlossen hab ich den anstrengenden aber lehrreichen tag mit einer Wanderung zur Burgruine auf den nahegelegenen Weinberg in Staufen. Morgen gehts dann weiter mit der Datenbankarchivierung. Als Dozentin hat sich Dr. Schwarz von der FH-Potsdam angemeldet.

Einführung in Web 2.0

19. April 2010

Die uncoolen BibliothekarInnen werden morgen, Dienstag den 20.04.2010, in der Fachhochschule Potsdam eine Einführung in Web 2.0 Anwendungen geben. Um 11:00 im Raum 4015, dort sind genügend Computer vorhanden, am Standort Friedrich-Ebert-Str. der FH-Potsdam gehts los mit social bookmarking und Twitter. An weiteren Dienstagen werden dann Weblogs und Literaturverwaltung behandelt.

Alle Neugierigen sind herzlich willkommen mitzumachen.

Ausgelöst durch den Bildungsstreik im Herbst letzten Jahres, an dem auch die uncoolen BibliothekarInnen teilnahmen, hat das Bildungskomitee der FH-Potsdam ein Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Als Alternative zu den normalen Vorlesungen und Seminaren bieten engagierte StudentInnen und ExpertInnen aus der Praxis ein abwechslungsreiches Themenspektrum an. Die uncoolen BibliothekarInnen werden interssierten StudentInnen aber auch neugierigen Bürgern einen Einblick in die digital vernetzte Welt der sozialen Software geben. Wer schon immer mal bloggen, microbloggen, sozial netzwerken, sozial bookmarken oder sozial Zitiren wollte, sich aber bisher nicht getraut hat, sollte unbedingt mitmachen. Immer Dienstag Vormittag im Computerraum 5015 der FH-Potsdam, Friedrich-Ebert-Str. 4, gleich gegenüber der Stadt-Schloss-Baustelle.

Wir freuen uns auf eure Neugier.

alternatives Veranstaltungsprogramm des Bildungskomitees der FH-Potsdam

  1. Web 2.0 Kurs
    Anastasia und Dierk
    20. 04. 2010 / 11:00 – 12:30
    11. 05. 2010 / 11:00 – 12:30
    18. 05. 2010 / 11:00 -  12:30
    ___
    In dieser Veranstaltung wollen wir eine Einführung in die Grundlagen des Web 2.0 geben, verschiedene Angebote und deren optimale Nutzung vorstellen und anschließend, je nach Bedarf und Interesse, gemeinsam mit euch ein Twitterkonto, einen Facebook-Account, ein Blog, etc. erstellen.

Wie bereits angekündigt beginnen heut die Potsdamer I-Science-Tage mit dem Thema “eScience & Forschungsdatenmanagement” an der Fachhochschule Potsdam. Experten aus der ganze Welt, allein zwei Videokonferenzen aus den USA, diskutieren mit dem reichlich angereisten Fachpublikum, auch ein paar StudentInnen sind darunter, über Forschungsdaten. Live verfolgen kann man die Tagung auf Twitter mit dem hastag #eScience.

Was bedeutet eigentlich das e in eScience, was sind virtuelle Forschungsumgebungen, die Bedeutung von Qualität in der Wissenschaft und das vierte Forschungsparadigma werden behandelt.

Morgen gehts weiter mit zwei workshops zu eSciDoc und Forschungsdatenmanagement.

sehr spannend

Diesmal in Berlin, organisiert vom Berliner Arbeitskreis Information (BAK), wird Prof. Neher von der Fachhochschule Potsdam die Frage nach “Neuen Formen der Sacherschließung?” aufwerfen die sich mit den neuen Möglichkeiten der “semantic web” Technologien ergeben. Zuständig am Fachbereich Informationswissenschaften der FH-Potsdam für die Ausbildung in “Webtechnologie und Semantic Web” der angehenden BibliothekarInnen, DokumentarInnen und ArchivarInnen war Prof. Neher mit Kollegen und einigen seiner StudentInnen auf der “SWIB09” in Kölln letztes Jahr. Am Donnerstag, den 25.03.2010 um 16:00 in der UB der TU Berlin wird er einen Einblick in das semantische Web geben und über die Erfahrungen der ersten praktische Experimente an der FH-Potsdam berichten.  Die wird sicher zu einer anregenden Diskussion führen und die zukünftige Bedeutung dieser neuen Technologien in der Informationscommunity aufzeigen.

bis dahin

BAK

Gestern Abend beim Web2.0 Stammtisch mit Michael Stephens hab ich ihn mir gleich geschnappt und einen Termin für ein kurzes Interview ausgemacht. Er hatte auch gleich am Samstag Vormittag noch ein paar Minuten Zeit auf seiner Deutschlandtour. Die Fragen drehen sich um Web2.0 und Collaboration und wie er das an der Uni lehrt. Zum Schluss verät er noch sein “next big thing” mit denen er seine StudentInnen überaschen wird.

Mit dem tollen Aufnahmegerät von libreas hab ich das ganze aufgenommen und werd einen podcast daraus zusammenschneiden. Mal sehn obs was geworden ist.

Interview with Michael Stephens

Interview with Michael Stephens

Mit coolen Features wie einer Multitouchbedienung soll das neue Möbelstück völlig neue Erfahrungen bei der Suche nach Literatur und der gemeinsamen kollaborativen Arbeit mit derselben in der Bibliothek ermöglichen. Die rasant fortschreitenden technischen Möglichkeiten konnten wir bei der Projektpräsentation einer Studentengruppe des Fachbereichs Interfacedesing der Fachhoschule Potsdam in Ansätzen schon im wahrsten Sinne des Wortes berühren. Die angehenden Interfacedesingner wollen in Zusammenarbeit mit der Bibliothek der FHP die Suche im Bibliothekskatalog mit dieser coolen neuen Technik revolutionieren. Ausprobiert haben wir den Surface-Tisch von Microsoft, brandneue Multitouchtische aus Norwegen sowie den berühmten maeve-Tisch der FH-Potsdam.

Staunen über den Surface-Tisch von Microsoft

erste Berührungspunkte

kritische Blicke

der Surface-Tisch lässt uns einfach nicht los

noch mehr Multitouch aus Norwegen

der berühmte maeve-Tisch der FH-Potsdam

Wir wünschen viel Erfolg.

P.S.  Microsoft hat übrigens auf der CeBIT ein digitale Klassenzimmer mit Surface-Tischen, Netbooks und Multitouch Whiteboards eingerichtet.

The Berlin Semantic Web Meetup Group” trifft sich am Freitag den 26.02.2010 um 18:00 in Potsdam zu ihrem 4. Meetup. Diesmal steht “linked open data” (LOD) im Mittelpunkt der Diskussion, und die ist eine ganz besondere. Zuerst werden die Anwendung und die Vorteile von LOD anhand von Beispielen erleutert. Danach kann jeder einen kurzen lightning talk zu einem Aspekt halten und die Diskussion anheizen, ganz nach dem Motto “one minute – one slide”. Da muss ich mir noch was ausdenken. Wenn ihr euch auch in die Diskussion einbringen wollt, zögert nicht euch anzumelden und eure stimme zu erheben, eine Minute ist denk ich machbar, auch für die schüchternen unter uns.

Die Webplattform, metup ist super komfortabel, man loggt sich ganz leicht ein, tritt der Gruppe bei und RSVPed das Treffen. Dort kann man den Termin gleich mit einem Mausklick in seinen Kalender seiner Wahl exportieren und sich ein Ticket mit allen wichtigen informationen ausdrucken, mach ich natürlich nicht, ist ja alles in meinem Onlinekalender. Und ratet mal wen ich in der Gruppe gefunden hab. Einen Professor bei uns an der FHP, Prof. Sasaki, ein Experte auf dem Gebiet, der uns StudentInnen immer hilfreich zur Seite steht auf unserem Weg in die semantisch, verlinkte offene daten Zukunft im Bibliotheksbereich.

Ich freu mich euch dort zu sehen.

The Berlin Semantic Web Meetup Group

The Berlin Semantic Web Meetup Group

Das making-of-video vom Interfacedesign-Team “Bibliothek” des Fachbereichs Design der Fachhochschule Potsdam sieht sehr professionell aus umd macht mich wirklich Neugirig auf diese innovative multi-touch Anwendung. Nicht nur BibliothekarInnen versuchen das Auffinden von gewünschten Informationen so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten, nein auch Experten aus anderen Gebieten beschäftigen sich mit der intuitiven Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Wer wie ich, auch mehr erfahren will über dieses spannende Interfacedesignprojekt, sollte sich die Präsentation unbedingt ansehen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem wir das vergangene Semester an unserem Projekt zur
Verbesserung der Recherche in der Bibliothek gearbeitet haben, möchten
wir Sie nun zu unserer Präsentation des Zwischenstandes einladen.
Diese findet am 1. März um 15 Uhr im Interaction Design Lab der FH
Potsdam statt (Werkstattgebäude, 1. Stock, rechts am Ende vom Gang).

Außerdem würden wir diese Gelegenheit gerne nutzen, um Ihnen weitere
Projekte des Fachbereiches zu zeigen.

Über eine Rückmeldung würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,
das Interfacedesign-Team »Bibliothek«

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