BOBCATSSS 2011 letzter Tag

3. Februar 2011

Heut war ein wunderschöner Tag in Ungarn. Die Sonne schien und es war gefühlt nicht mehr ganz so kalt. Die Vorträge und workshops waren sehr interessant, wohl auch weil es etwas technischer wurde. Gleich in der ersten Session am morgen haben die Niederländer wieder zugeschlagen mit einer überzeugenden Präsentation zum rapid developement von mobilen webservices mit open source software und QR-Codes. Auch der deutsche Bachelopac hat viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ein unterhaltsamer workshop zu augmented reality wurde ebenfalls von Niederländern durchgeführt.

Der interessanteste und kreativste und produktivste workshop war aber der NPSIG uberworkshop “This is how we do it: New ways of social networking, innovative skill sets and competencies – The 2011 New Professional“. Mit multikultureller internationaler zusammenarbeit wurden Bilder Performances eines prototypischen New Professionals erschaffen. The best BOBCATSSS workshop ever.

Auf der Abschlussfeier wurden dann noch der Bobcat of the year an Peter aus Ungarn, der seit dem ersten Symposium dabei ist, vergeben, das beste Poster gekührt, Chiara aus Italien, die schon letztes Jahr in Göteborg den IFLA best student paper award gewonnen hat, sowie eine verständliche Rede vom BOBCATSSS Father Ruud Bruyn gehalten die BOBCATSSS von seinen Anfängen bis in die weite Zukunft behandelte. Die Zukunft in einem Jahr wird in Amsterdam, der Hauptstadt der Niederländer, spielen. Die nächsten Stationen sind dann Ankara, Hauptstadt der Türkei, und Barcelona, Hauptstadt Kataloniens, und dass vielleicht sogar im Sommer.

Bei einem üppigen Buffett und vielen Unterhaltungen klang das 19. BOBCATSSS Symposium in der Hauptstadt der Gespannschaft Eisenburg Szombathely gemütlich aus.

Bis in einem Jahr bei BOBCATSSS 2012.

BOBCATSSS 2011 zweiter Tag

2. Februar 2011

Heut war volles Programm von früh morgens bis spät am Abend. Voll im wörtlichen Sinne. Die workshops waren völlig überfüllt und ich konnte leider mit vielen anderen TeilnehmerInnen nicht bei dem super workshop “by my candy“der Niederländer mitmachen, der soll wirklich gut gewesen sein hab ich mir danach sagen lassen.

Die letzte Session am heutigen Tag war sehr angenehm. Zwei AmerikanerInnen berichteten über interessante Forschungsarbeiten mit Ethnologischen Methoden und auf fernen Kontinenten in unbekannten Ländern wie  São Tomé und Príncipe. Mit ihren gut verständlichen englisch und ausführlichen Beschreibungen war es wirklich eine Wohltat für die Ohren.

Am Abend haben wir dann noch das BOBCATSSS 2011 Stammlokal gefunden. Tief im alten Weinkeller unter der Stadt trafen wir fast alle TeilnehmerInnen wieder und ließen es uns bei original ungarischer Küche gutgehn.

Leider war das WLAN heut sehr störrisch und blieb dann ganz verschwunden.

Morgen ist ja dann auch der Höhepunkt von BOBCATSSS 2011 mit dem workshop der New Professionals Special Interest Group der IFLA mit dem Thema This is how we do it: New ways of social networking, innovative skill sets and competencies – The 2011 New Professional”.

Und auch auf den einzigen deutschen Beitrag für BOBCATSSS dieses Jahr möchte ich hinweisen, der Bachelopac von Jörg Michael Schmitt und Marcel Stehle:  ”OPAC out of a Construction Kit“.

Morgen ist dann aber auch schon der letzte Tag.

 

jenseits der Donau

31. Januar 2011

Finding New Ways” – so lautet das Motto des diesjährigen BOBCATSSS Symposium. Aber den Weg dorthin, zum historischen Ort nach Steinamanger in Transdanubien, dem Zentrum der west-ungarischen Provinz zu finden ist gar nicht so leicht. Und historisch ist der Ort nicht nur wegen seiner bis in die Römerzeit zurückreichenden Geschichte, sondern auch als Namensbestandteil von BOBCATSSS selbst. Für welches der drei S die Stadt steht hab ich aber noch nicht herausgefunden. Schon die Zugfahrt von der Weltstadt Wien an den diesjährigen Konferenzort lässt die Zeit rückwärts-laufen. Empfangen wird man vom Bahnhof der Provinzmetropole mit dem morbiden Charme der sozialistischen Historie mit originaler Verkehrsaustattung inklusive Trabant und Ikarus.

Begonnen das Symposium heut erst um kurz nach 11:00, so das man komfortabel und vor allem ökologisch nachhaltig mit dem Nachtzug von Berlin anreisen konnte. Nach der keynote Diskussion eines berühmten ungarischen Autorenpaares über die Ordnung von Büchern und der durchaus interessanten Rede von Ragnar Audunson, besonders der Schlusssatz ist so schön poetisch: “the world becomes a library” wurde noch Stimmung mit traditioneller ungarischer Folklore verbreitet.

Beim Mittag in der Mensa der Wesungarischen Uni blieb vor allem die heiße Suppe mit Gries in Erinnerung, die tat richtig gut bei den eisigen Temperaturen hier, es liegt sogar noch Schnee, und das mitten im Winter.

Die beiden Vorträge am Nachmittag waren leider etwas enttäuschend kurz und wenig aussagekräftig. Die anschließende Posterpräsentation wurde bei den letzten Symposien auch schon besser organisiert.

Es kann nur besser werden. Es sind viele Vorträge aus den Niederlanden dabei, ein garant für wirklich gute Performance. Und natürlich darf man nicht den workshop der IFLA New Professionals Special Interest Group am Mittwoch um 11:15 in Raum 1 verpassen.

Am Abend fand noch ein sehr geselliges Beisammensein mit typisch ungarischem Essen und reichlich fließenden Flüssigkeiten mit zeitgenössischer ungarischer Popmusikeinlage statt.

bobcatsss 2011

Finding new way – auf allen Kanälen

zurück aus Italien

6. Februar 2010

Nachdem wir alle wohlbehalten aus dem kühlen Italien in das doch viel kältere Potsdam zurückgekehrt und die letzten Hausarbeiten und Klausuren hinter uns gebracht haben, mblicken wir schon auf die nächsten anstehenden event wie den Leipziger Kongress für Information und Bibliothek im März und das Bibcamp3 in Hannover im Mai. Vorher werden aber in paar tage Ferien gemacht. Die Rückfahrt durchs nächtliche Italien mit dem Nachtzug war sehr lustig und unterhaltsam mit vielen Spielen und Restessen. Und ich muss nochmal die ökologischen Vorteile der Zugfahrt herausstellen, es dauert zwar sehr lange von Parma nach Berlin, aber dafür hat mal Zeit zusammen. Für die Fahrt über die Grenzen Deutschlands hinaus bietet die Deutsche Bahn zwar keinen UmweltMobilCheck an, aber die Fahrt mit dem Zug setzt nur etwa 1/4 der CO2 Emmissionen einer Reise mit dem Flugzeug frei. Unseren Vortrag über die ökologische Nachhaltigkeit von Bibliotheken haben wir sehr gut präsentiert und arbeiten noch fleißig am finalen paper.

Es war wiedermal eine schöne Zeit bei BOBCATSSS mit vielen netten jungen Leuten. IFLA Präsidentin Frau Tise hat zusammen mit der  New Professionals Special Interest Group einen super interessanten Workshop veranstaltet, bei dem wir uns in einer internationalen Disskussionsgruppe zu wichtigen Themen für junge StudentInnen und BerufseinsteigerInnen unterhalten haben und der Präsidentin unsere Vorschläge zur Förderung und Aktivierung von uns jungen LIS-WissenschaftlerInnen mit auf den Weg ins IFLA Hauptqurtier gegeben haben.

… catch the “networking virus”…

There is a need for support from their universities.

… establish totally free access for students.

IFLA NPSIG workshop at BOBCATSSS2010 in Parma, Italy

IFLA NPSIG workshop at BOBCATSSS2010 in Parma, Italy

Mehr zu lesen wies so in Italien war, findet ihr auf den Seiten des LIS Travelers.

Wir reuen uns schon aufs nächste Jahr in Szombathely, Ungarn, “FINDING NEW WAYS“.

Winterurlaub in Italien

23. Januar 2010

Zum Ende des hektischen ersten Monats im neuen Jahr fahren wir uncoolen Bibliothekarinnen gemeinsam mit Freunden Richtung Italien. Genauer gesagt nach Parma, aber nicht nur um uns zu erholen von all dem Stress an der FH, sondern auch um viele viele nette Leute kennenzulernen. Auf dem BOBCATSSS Symposium 2010 in Parma vom 25. – 27. Januar wird wieder ne Menge los sein, und wir haben auch was beizutragen. Am Dienstag, dem 26.01.2010 in Session 2.2 von 9:30-11:00 im Community support Room 2 (Polo Didattico Borgo Carissimi) werden einige von uns einen Vortrag zur ökologischen Nachhaltigkeit in Bibliotheken halten. Der Titel lautet Ecological sustainability in libraries as a necessity to overcome the digital divide, ihr wisst schon, der Klimawandel und so.

Wir freuen uns, euch in Parma zu sehen. Und Vorbildlich wie wir nun mal sind, fahren wir ökologisch nachhaltig mit dem Zug und unterwgs bleib somit noch Zeit für Sightseeing in ein paar wunderschönen italienischen Städten.

bobcatsss2010 logo

BOBCATSSS 2010

Mit diesem Titel startet BOBCATSSS 2010 in Parma, Italien. Damit soll auf die aktive Rolle der BibliothekarInnen, ArchivarInnen, DokumentarInnen …. hingewiesen werden, welche diese bei der Verbreitung und Erzeugung von Wissen einnehmen.
Bibliotheken heutzutage unterstüzen die Kunden beim Lebenslangwen Lernen, der Recherche nach Informationen in komplexen Datenbanken und ist ein Ort für für soziale Begegnungen. Diese rolle erfordert in zunehmneden Maße Kreativität, Vivionen für die Zukunft, die Nutzbarmachung neuer Technologien und einen gesunden Konkurrenzkampf aber auch eine fruchtbare Kooperation mit den privaten Kräften des Marktes. Alles zum wohle unserer Kunden.

Habt Ihr Lust euch mit einem Beitrag zu diesem spannenden Themenfeld beizutragen?

Ich habe es definitiv.

Endlich ist es soweit – Bobcatsss begins…

… und der Regen geht weiter. Doch er hielt uns nicht ab, rechtzeitig aufzustehen, einen kurzen Stopp beim Bäcker einzulegen und uns zur Opening Ceremony in die heiligen Hallen der Universität von Porto zu bewegen. Umrahmt von einer jungen, temperamentvollen portugiesischen Band begrüßten uns die diesjährigen Bobcatsss-Organizers aus Portugal und Finnland.

Rambazamba-Band

Rambazamba-Band

Nach der Preisverleihung des EUCLID-Awards “Bobcatsss of the Year 2008″ an Tom Wilson als LIS-Urgestein und Mitbegründer von EUCLID ging es in den keynote speeches rund… Tim Wilson eröffnete mit “Thinking about the future” und einigen Gedanken über die nahe und ferne Zukunft der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Fazit seines Vortrags: We have to be prepared for a diversity of different futures! Damit war der interessante Teil der Opening Ceremony leider schon vorbei. Die beiden folgenden keynotes (oder in Anbetracht der Länge eher “Vorlesungen” ;-) ) von Kimmo Tuominen (“Cognitive authority and Web 2.0″) und Fernanda Ribeiro (“Information Science: from disciplinary unity to the diversity of the profession”) ließen sich aufgrund von kaugummiartiger Wortbelästigung und expandierenden Textpassagen nur schwer verfolgen. Den Bauch voller gutem Mensaessen verstreute sich das Teilnehmerfeld am späten Mittag auf die erste Session der Konferenz, den ersten Teil der Posterpresentation und eine spärlich besuchte Firmenpräsentation. Jetzt freuen wir uns auf einen gemütlichen Ausklang des ersten Konferenztages beim Welcome Party-Dinner.

P.S.: Apologies for cross-posting;-)

Studierende des Fachbereichs Informationswissenschaften erhalten für die Organisation der diesjährigen BOBCATSSS-Tagung in Kroatien den FHP – Sonderpreis 2008, gestiftet von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der FH Potsdam.

“Mit dem Sonderpreis können Aktivitäten ausgezeichnet werden, die in herausragender Weise Engagement für die FHP zeigen, das Ansehen der FHP in der Öffentlichkeit steigern, zur Verbesserung des Zusammenlebens und der Kooperation der Hochschulangehörigen beitragen sowie das Engagement der FHP für die Entwicklung der Region verdeutlichen.”

Glückwunsch an alle Beteiligten!

Porto, wir kommen!

5. Juli 2008

Wer Ende Januar am Atlantischen Ozean Portwein und Sonne genießen und gleichzeitig die tolle Chance ergreifen möchte, etwas zum Thema „Challenges for the New Information Professional“ vorzutragen sollte sich jetzt beeilen. Noch bis zum 15. Juli 2008 ist es möglich einen Vortrag oder eine Präsentation für BOBCATSSS 2009 einzureichen. Die Konferenz wird vom 28. – 30. Januar 2009 in Porto, der charmanten Hafenstadt im Norden Portugals, stattfinden. Die Gelegenheit, Ferienatmosphäre und fachlichen Austausch zu verbinden, sollte sich niemand entgehen lassen!

See you in Porto!

Hintergrundwissen für alle die noch nichts von BOBCATSSS gehört haben:

Jährlich pilgert der LIS-Nachwuchs zum internationale BOBCATSSS-Symposium, um dort über aktuelle Themen im bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Bereich zu berichten, diskutieren oder einfach um sich die Vorträge anzuhören und ihre KommilitonInnen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Die Konferenz selbst wird ebenfalls gemeinsam von Studierenden aus je zwei europäischen Ländern organisiert und durchgeführt. Oberste Priorität bei BOBCATSSS hat der Wissens- und Erfahrungsaustausch, die internationale Vernetzung der LIS-Studierenden und nicht zuletzt das Erlernen interkultureller Kompetenzen.

Der Name BOBCATSSS ist ein Akronym und steht für die Anfangsbuchstaben der Gründer-Städte, die das BOBCATSSS Symposium geschaffen und seit 1993 veranstaltet haben: Budapest, Oslo, Barcelona, Copenhagen, Amsterdam, Tampere, Stuttgart, Szombately, Sheffield. Während der letzten Jahre haben sich zahlreiche weitere Städte dem BOBCATSSS Netzwerk angeschlossen: Borås, Riga, Kharkiv, Moscow, Tallinn, Torun, Warsaw, Sofia, Ljubljana, Krakow, Bratislava, Osjiek, Zadar, Berlin und Potsdam.

Anfang

20. Mai 2008

So, ich mach hier jetzt einfach mal den Anfang indem ich die neuen Bobcatsss2008 Proceedings anpreise. Diese sind nämlich ab sofort auch als Printversion erhältlich und umfassen sämtliche, in Zadar gehaltene Vorträge zum Thema “Providing Access to Information for Everyone“. Das gute Stück ist im Verlag BOCK + HERCHEN als Band 3 der Reihe „Beiträge zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft“ mit der ISBN 978-3-88347-259-1 erschienen.

Als Open Access-Fassung kann man die Texte übrigens auf dem edoc-Server der HU finden: http://edoc.hu-berlin.de/conferences/bobcatsss2008/

Lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuschauen!

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