GHIL, 3rd post

22. Oktober 2008

This is a „panorama shot“ of one of the rooms of the library of the German Historical Institue in London.

Mit searchCrystal lässt sich ein Visualisierungswidget für irgendeine Adresse erzeugen. Das sieht dann beispielsweise bei  „BibliothekarInnen sind uncool“ so aus:

Interessant sind auch die Medieneinstellungs- und Darstellungsoptionen in der oberen Leiste.

WordPress.com erlaubt keine object tags, sonst wäre das Widget direkt hier – deswegen der Umweg.

Nachstes Jahr findet die BOBCATSSS-Konferenz in Porto statt: Wer sich mit einem Beitrag beteilgen möchte: Heute ist der letzte Tag, dies zu erledigen (15. Juli deadline).

Was war?

Die Lehrenden und Studierenden des unten genannten Fachbereichs der FH-Potsdam haben das Curriculum ihres Studiums bewertet. Davon betroffen sind zur Zeit 3 Semesterklasssen (2. 4. und 6. Semester) also ca. 270 Studierende. Hier die Hauptergebnisse.

Studenten sollen besser und stärker artikulieren, was sie möchten.

Studierende sollen sich bemerkbar machen, wenn Redundanzen in der Lehre aufkommen.

Studierende sollen sich stärker engagieren.

Was fiel auf?

Ist der „von allen“ beschworene Paradigmenwechsel (Medienrevolution) am Fachbereich angekommen?

Wird er wirklich kommuniziert (unabhängig, ob von oben nach unten oder wie auch immer)?

Es wurde betont, dass die FH mehr ist als eine Berufsschule. Aber die Fähigkeiten einer beruflichen Ausblidung sollten dennoch vermittelt werden, oder? Wenn die FH mehr ist als eine Berufsschule, sollten auch kritische BibliothekarInnen das Ziel eines Curriculums sein, sonst werden sie noch uncool :-) . Das bezieht sich auch auf die Fragwürdigkeit bestimmter Lerninhalte. Das deeskalierende Element in der Moderation hatte eine allgemeine Wohlfühlstimmung zur Folge.

Unabhängig davon sind Ideen wie eine Veranstaltung zum Berufsbid „Bibliothekarin/Bilbiothekar“ oder evtl. auch zum Wandel dieses Bildes durchaus willkommen, womit wir wieder oben angekommen sind. Was war nochmal?

Was bleibt?

Siehe: Der hilflose Knabe von Bertolt Brecht