Wissensspeicher in Potsdam
27. November 2009
Im Alten Rathaus gegenüber der besetzten Fachhochsule wird am Dienstag, den 1.12.2009, im allmonatlich stattfindenden Dialog der Potsdamer Mitte über die Zukunft der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam disskutiert.
„Potsdamer Mitte im Dialog“: Die Stadt- und Landesbibliothek am 1. Dezember 2009 um 19:00 Uhr im Alten Rathaus – Potsdam Forum
Jeden ersten Dienstag im Monat lädt die Landeshauptstadt Potsdam alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Alte Rathaus – Potsdam Forum zur Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog“ ein. Am 1. Dezember werden die Pläne zum Umbau der Stadt- und Landesbibliothek zum neuen „Wissensspeicher“ vorgestellt. „Es geht nicht nur um die dringend notwendige Sanierung und Instandhaltung des Gebäudes, sondern auch um eine neue inhaltliche Ausrichtung. Gemeinsam mit der Volkshochschule wird ein Ort des lebenslangen Lernens für alle entstehen“, so die Direktorin Marion Mattekat. Der Vorsitzende des Fördervereins Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V., Dr. Jochen Kranert, ergänzt: „Die sanierte Bibliothek wird entscheidend zur Belebung der Potsdamer Mitte beitragen.“
Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e. V. mit ihrem Vorsitzenden, die Direktorinnen der Stadt- und Landesbibliothek und der Volkshochschule, die Kulturbeigeordnete, Vertreter des Fachbereichs Stadterneuerung und Denkmalpflege, der Kommunale Immobilienservice sowie der beauftragte Architekt werden an der Veranstaltung teilnehmen.
Mit der Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog“ möchte die Landeshauptstadt in Kooperation mit den Innenstadt-Vereinen die Projekte der Potsdamer Mitte einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Auch der Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung soll mit der Reihe intensiviert werden. „Der neue Wissensspeicher soll zu einem lebendigen Ort der Begegnung werden. Die öffentliche Diskussion über das neue Gebäude und seine Nutzung ist deshalb ausdrücklich erwünscht“, stimmt Dr. Iris Magdowski auf den Abend ein. Die Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog“ wird auch im nächsten Jahr fortgeführt werden. Die Potsdamer Journalistin Natalie Gommert moderiert die Veranstaltungen. Der Eintritt ist frei.
Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft hat zum aktuellen Thema einen offenen Brief veröffentlicht.
Offener Brief der Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e. V. zum Thema Standortdiskussion des Vereins Mitteschön um die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft nimmt mit Verwunderung zur Kenntnis, dass die Standortfrage um die Bibliothek mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit von verschiedenen Interessengruppen thematisiert wird, so auch auf der Veranstaltung „Potsdamer Mitte im Dialog“ am 17. d.M. Hier wurde deutlich, dass man dem Problem auch mit befremdlichen Mitteln zu Leibe rückt. In einer Computer-Simulation über sogenannte Leitbauten wurde in der Art einer Puppenstube die Mitte vorgestellt und ganz allmählich auch auf den gegenwärtigen Zustand der Bibliothek hingeführt. Es war klar, dass der Kontrast beim Publikum den erwünschten Erfolg hatte. Es wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen, das Gebäude durch entsprechende Fassadenänderungen, die durch Simulationen ja möglich wären, einzuordnen als Übergang des Ensembles der historischen Mitte in das eigentliche Zentrum der Stadt.Kann es sein, dass Stadtverordnetenbeschlüsse wie zum Beispiel zum Masterplan Historische Mitte von 2006 ignoriert werden? Im Vorfeld hatte es dazu einen weitreichenden Diskussionprozess mit ausgewiesenen überregionalem Experten in der Stadt gegeben.
Ist allen bewusst, dass sie bei weiterer Bauverzögerung für die Bibliothek Millionen zugesagter Fördermittel in Frage stellen? Wo sollten in Zeiten der Finanzkrise eigentlich die Mittel für einen Neubau herkommen?Sind Grundsatzentscheidungen nicht schon längst getroffen worden?
Wir fordern die Entscheidungsträger auf, sich eindeutig zu dieser Frage zu positionieren und keine weiteren Verzögerungen des Bauablaufes bei der Stadt- und Landesbibliothek zuzulassen.
Dr. Jochen Kranert
Vorsitzender
Wir bildungsstreikenden bibliothekswissenschaftlichen Studierenden werden auf jeden Fall vorbeischauen.
Aus Liebe zu Büchern?
16. November 2009
Nun, aus der innigen Liebe zu Büchern aus Papier ist es wohl nicht, dass die StudenInnen den Bibliotheken die Bude einrennen. Warum die Bibliothek als physischer Ort einen ungeahnten Zulauf erfährt wurde von Nancy Fried Foster und Susan Gibbons von der River Campus Libraries der University of Rochester mit ethnographischen and anthropologischen Methoden an Nutzern der Bibliothek untersucht. Unter dem Titel „Why Do Students Want to Be In the Library If They Are Not Using the Books?“ werden die beiden uns ihre Erkentnisse morgen zu gewohnter BBK Stunde um 18:00 aber an ungewohntem Ort, im Vortragssaal des Grimm-Zentrums mitteilen. Ich vermute mal per Videokonferenz.
Ich bin gespannt.
Bibliothek 2.009 fetzt
22. Oktober 2009
Web 2.0 und Bibliotheken? Klingt ähnlich wie „Web 2.0 und Supermarkt“ oder „Web 2.0 und Versicherungsunternehmen“.
Stimmt aber nicht ganz: Ausgefeilte, auf Bibliotheken abgestimmte Tools aus dem Mitmachweb zeigen – Bibliotheken nutzen das Web 2.0 und verändern die Perspektive auf den Umgang mit Informationen. Darf auch Spaß machen. Einfach, leicht, gut und praktikabel! Wie’s geht und für alle verständlich steht auf Bibliothek 2.009.
Bibliotheken bauen und ausstatten
21. Oktober 2009
ich war ja live bei der Präsentation des neuen Buches „Bibliotheken bauen und ausstatten“ auf der LIS-Corner während der Frankfurter Buchmesse 2009 dabei und konnte mich schon ein bischen reinlesen. Die Einführung ins Thema und das Kapitel über Bibliothekstechnik gefallen mir sehr gut.
Für alle, die nicht dabei waren, bietet sich morgen am IBI der HU Berlin die Möglichkeit, sich dieses wirklich sehr gelungene Buch vorstellen zu lassen und schon mal reinzuschnuppern, bevor man es sich kauft oder die pdfs vom edoc-server ( URN ) lädt.
Einladung zur Buchpräsentation „Bibliotheken bauen und ausstatten“
Donnerstag, 22.10.2009, 18.00 Uhr, Raum 3e
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstr. 26
D-10117 BerlinBibliotheken bauen und ausstatten / Petra Hauke und Klaus Ulrich Werner
(Hrsg.). Bad Honnef: Bock + Herchen, 2009. 431 S., kartoniert, 58 ¤
ISBN978-3-88347-267-6Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2009 ist das letzte Buchprojekt des
Seminars „Von der Idee zum Buch“ des Berliner Instituts für Bibliotheks-
und Informationswissenschaft erschienen. Die klassische Printversion
wird darüber hinaus mit Open Access auf dem edoc-Server der
Humboldt-Universität zugänglich gemacht werden:Dies gibt Anlass zu einer kleinen Feier (mit kleinem Imbiss), gemeinsam
mit dem Verleger, den Herausgebern und den beteiligten Studierenden.
Interessierte Gäste sind gern willkommen.Mit besten Grüßen
Petra Hauke–
Dr. Petra Hauke
Lehrbeauftragte
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstr. 26
D-10117 Berlin
Wir sehn uns dort.
Der nächste Bibliotheksbesuch…
19. Oktober 2009
Diese Mail befand sich heute im Postfach der FH-Studierenden in Potsdam. Mit vielen Grüßen von unserem Hochschulbibliotheksteam. Und da wundert sich noch eine/r das Bibliotheken so schlecht besucht werden!
Liebe Bibliotheksbenutzerinnen und -benutzer,
bitte beachten Sie bei Ihrem nächsten Bibliotheksbesuch folgende Benutzungsregelungen:
- Garderobe und Taschen – Taschen (einschließlich Notebook-Taschen), Jacken, Mäntel und ähnliche Kleidungsstücke, Schirme und andere größere Gegenstände dürfen nicht in die Bibliotheksräume mitgenommen werden. Sie sind vor dem Betreten der Bibliothek in die vorhandenen Schließfächer (links vor dem Bibliothekseingang) einzuschließen.
- Die Schließfächer sind mit einem selbst mitzubringenden mittelgroßenVorhängeschloss zu verschließen.
- Nur in Ausnahmefällen können Schlässer in der Biliothek ausgeliehen werden (es ist nur eine sehr begrenzte Anzahl vorhanden).
- Die Schließfächer sind nach dem Verlassen der Bibliothek wieder zu räumen, da sie nach Beendigung der Öffnungszeiten durch das Bibliothekspersonal geöffnet werden.
- Die Hochschulbibliothek übernimmt keine Haftung für den Inhalt der Fächer.
- Im Foyer der Bibliothek erhalten Sie Körbe, die Sie für den Transport von Notebook und Arbeitsmaterialien innerhalb der Bibliotheksräume nutzen können.
Essen und Trinke
- Essen und Trinken ist in der Bibliothek nicht gestattet. In unmittelbarer Nähe der Bibliothek stehen Ihnen die Mensa und die Cafeteria zur Verfügung.
Handys
- Bitte nehmen Sie Rücksicht auf weitere Bibliotheksbenutzer und schalten Ihre Handys in der Bibliothek aus.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bibliotheksteam
Unannehmlichkeiten und Verbote. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Bibliotheksbesuch.
Zukunft des Buches…
12. Oktober 2009
heißt das neue Themenheft der Zeitschrift „Aus Politk und Zeitgeschichte“,
welches heute erschienen ist (Sicherlich auch anläßlich der Frankfurter Buchmesse vom 14. – 18.10).
Inhalt
- Von der Zukunft des Buches – Essay (Michael Krüger)
- Medienwechsel – Verlegen in digitalen Zeiten – Essay (Gottfried Honnefelder / Claudia Paul)
- Der Buchmarkt im Strudel des Digitalen (Joachim Güntner)
- Copyright und Rechtemanagement im Netz (Michael Roesler-Graichen)
- Zukunft der digitalen Bibliothek (Jeanette Hofmann)
- Zukunft der Gutenberg-Galaxis (Albrecht Hausmann)
- Was geschieht beim Lesen? (Ernst Pöppel)
Die Mauer : Geschichte einer Teilung
10. September 2009
Lesung und Gespräch mit Edgar Wolfrum
Wann: Donnerstag, den 24. September um 19:30
Wo: Bibliothek des Deutschen Instituts für Menschenrechte
INFODATA kommt mit Netscape 4.0 Icon daher – Voll 90er!
6. August 2009
Was nicht alles auffällt, wenn man mit offenen Augen durchs Netz surft. Die Datenbank INFODATA, die
„seit 2003 fachrelevante elektronische Dokumente (Publikationen von Professoren und Mitarbeitern, Hochschulschriften wie Diplomarbeiten, Dissertationen, Abschlussarbeiten, Tagungsbeiträge, Festschriften, Schriftenreihen sowie Zeitschriftenartikel) enthält“ [B2I],
arbeitet bei Bereitstellung von html Dokumenten mit diesem Icon:
, dem Netscape Navigator Icon aus dem Jahre 1997-1998 (Vers. 4.03). Aber wie ist das möglich, da INFODATA erst fünf Jahre nach dem Tod von NN 4.0 (1998) an den Start ging? Nichts gegen das schicke Steuerrad des Navigators, aber es gibt auch andere, vielleicht neuere oder schönerer Browsersymbole wie z.B. diese:
Wie bereits berichtet, sind die EntwicklerInnen des „Berlin Secret Libraries“-Projekt am Start, um via Google maps Berlins geheimste Bibliotheken zu „verraten“. Da eine Geheimbibliothek sich gerne der Öffentlichkeit entzieht, sich vor NutzerInnen hütet, wie Vampire vor dem Tageslicht, enthüllen die EntdeckerInnen und AufklärerInnen dieses Projekts die Standorte von Berlins Nieschenbibliotheken, um den Schleier der Unsichtbarkeit hinfortzureißen. Dabei sind schon etliche Bibliotheken mit zusätzlichen Informationen in der Karte verzeichnet. Wie mir Jan Erdnüß, einer der Initiatoren heute mitteilte, ist die Site bereits über 10.000 Mal angeklickt worden. Auch mögliche Erweiterungen für Mobiles oder die Implemenmtation weiterer Dienste seien noch nicht vom Tisch.
Jan Erdnüß war in der Bibliothek des Deutschen Instituts für Menschenrechte, um Fotos für den Maps-Eintrag zu machen – eine nette Gelegenheit für den persönlchen Kontakt. Übrigens, wer kennt eigentlich die die Astro Bibliothek?
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