Die Umfrage “Welche Rolle spielt Geschlecht in ihrer Bibliothek?” wurde bis zum 26.11.2010 unter dem folgenden Link http://tinyurl.com/genderinbib verlängert.

im Rahmen unserer Abschlussarbeiten an der FH Potsdam (Dipl.) und der Humboldt-Universität zu Berlin (Mag.) möchten wir herausfinden, welche Rolle Geschlecht in Ihren Bibliotheken spielt.

Dazu möchte wir Sie herzlich bitten, an einer kurzen Umfrage (ca. 10 Minuten) unter folgendem Link teilzunehmen: http://tinyurl.com/genderinbib.

Unter allen TeilnehmerInnen verlosen wir 3 Buchgutscheine des Berliner Büchertisches (http://www.buec…hertisch.org/) im Wert von 1 mal 100€ und 2 mal 50€. Die Verlosung der Buchgutscheine aus dem Warenbestand (Laden und Onlinehandel) des Berliner Büchertisches erfolgt am 16.11.2010. Die GewinnerInnen werden per E-Mail informiert.

Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie uns unter: genderinbib@online.de, http://twitter.com/genderinbib

Die Ergebnisse der Umfrage werden wir ab Frühjahr 2011 über Twitter sowie über verschiedene Mailinglisten veröffentlichen.

Für Ihre Teilnahme bedanken wir uns bereits im Voraus recht herzlich!

Mit freundlichen Grüßen,

Anastasia Schadt & Danilo Vetter

handbuch bibliothek 2.0

3. Oktober 2010

endlich ist es da! das handbuch zur bibliothek 2.0 von julia bergmann und patrick danowski herausgegeben. und ganz im sinne von open access hier die frei zugängliche pdf-variante des buches. vielen dank an die beiden herausgeberInnen die dieses tolle projekt möglich gemacht haben und jetzt viel spaß beim lesen!

… kann man in Berlin und Potsdam am Samstag den 5. Juni 2010 natürlich in Bibliotheken, Archiven und Dokumentationseinrichtungen verbringen und was neues lernen.

Bücherbasar, Führungen, lustige Dinge machen (Papierfliger in der Bibliothek fliegen lassen) und warum die Informationen in der Bibliothek so vertauenswürdig sind, all das und noch viel mehr zur langen Nacht der Wissenschaften.

Seid dabei.

am 30.04.2010 feiert die genderbibliothek mit einem fest ihren 20. geburtstag und lädt alle freundInnen und interessierten dazu ein. es gibt ein abwechslungsreiches rahmenprogramm und ein kleines buffet. mehr infos dazu findet ihr auf dem weblog der genderbibliothek.

wir gratulieren und wünschen ein schönes fest und natürlich werden wir auch fleißig mitfeiern!

… kommt aus East London in Südafrika. Der Autor “Mr. Poem” widmet das Gedicht einer Bibliothek, die das Projekt “Room to Read” aufgebaut und eingerichtet hat.

Miss Library

Miss Library, you are the quiet lady full of respect and dignity.

You attend to people who take time to seek information and never get disappointed.

Your shelves are full of books filled with knowledge, inspirational information and amusement.

Through you I shared in the ideas of very important people like William Shakespeare and Gcina Mhlophe.

The dinosaurs became extinct before our time but you kept record of them and make them alive to us.

Anytime I visit you seeking knowledge, I depart more powerful which confirms the saying ‘knowledge is power.’

When I seek a good story, she leaves me inspired. Oh Miss Library you are one of a kind.

You are a mother of all nations.

You feed the nations with knowledge and wisdom.

Feed us.

Ich bin immer noch ganz beeindruckt und gerührt von diesen großen positiven! Gefühlen, die Mr. Poem gegenüber seiner Bibliothek hat. So eine Miss Library sollte jeder haben.

noch kurz zum Projekt “Room to Read”:

Das von John Wood ins Leben gerufene Projekt Room to Read hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Förderung von Bildungschancen die Armut in der Welt zu lindern. Seit neun Jahren unterstützt die Organisation neben Bibliotheksprojekten lokale Gemeinden bei der Errichtung von Schulen, veröffentlicht Kinderbücher in Landessprache und vergibt Stipendien an Mädchen aus finanziell schwachen Verhältnissen.

Eine ehemalige Projektteilnehmerin schildert das praktische Vorgehen: “2005 habe ich in einem zweimonatigen Projekt auf Sansibar mitgeholfen, insgesamt 7 Schulbibliotheken mit Büchern, Lehrmaterialien und teilw. Regalen und Sitzmöglichkeiten auszustatten. Diese Schulbibliotheken werden seither intensiv genutzt. Leseclubs haben sich gebildet und bieten ein Programm an, um die Lesebereitschaft weiter zu fördern und Spass daran zu wecken. Die Bücher wurden vor Ort gekauft und von dortigen LehrerInnen ausgesucht. Damit konnte sicher gestellt werden, dass die Literatur auch relevant für den Unterricht ist und die Belletristik das Interesse der SchülerInnnen trifft. Es wurde hier ebenfalls Literatur in Englisch und der Landessprache Kiswahili angeschafft.

Mehr dazu auf der Homepage von “Room to Read” oder in dem Artikel “Room to Read. 3000 Büchereien für die Dritte Welt” von Gernot U. Gabel (2007 veröffentlicht im Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 3

PS: Gestolpert bin ich über das Gedicht übrigens auf dem Blog des Projektes.

Neu in unserer Bibliothek

18. Februar 2010

BSU Material erscheint jetzt erstmalig in der Bibliothek von Issuu. Nicht nur für Apple-Liebhaber, die sich keinen leisten (können) geeignet, sondern  auch für Leute, die ihren Content nur ansehen, aber nicht weiterverarbeiten lassen wollen. Mach doch Deine eigene Bibliothek (Zeitschrift, Buch etc.)! Übrigens auch der Pagerank bei Google soll besser sein als bei Box it! Auch für facebook embedding possible.

Wissensspeicher in Potsdam

27. November 2009

Im Alten Rathaus gegenüber der besetzten Fachhochsule wird am Dienstag, den 1.12.2009, im allmonatlich stattfindenden Dialog der Potsdamer Mitte über die Zukunft der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam disskutiert.

„Potsdamer Mitte im Dialog“: Die Stadt- und Landesbibliothek am 1. Dezember 2009 um 19:00 Uhr im Alten Rathaus – Potsdam Forum

Jeden ersten Dienstag im Monat lädt die Landeshauptstadt Potsdam alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Alte Rathaus – Potsdam Forum zur Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog“ ein. Am 1. Dezember werden die Pläne zum Umbau der Stadt- und Landesbibliothek zum neuen „Wissensspeicher“ vorgestellt. „Es geht nicht nur um die dringend notwendige Sanierung und Instandhaltung des Gebäudes, sondern auch um eine neue inhaltliche Ausrichtung. Gemeinsam mit der Volkshochschule wird ein Ort des lebenslangen Lernens für alle entstehen“, so die Direktorin Marion Mattekat. Der Vorsitzende des Fördervereins Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V., Dr. Jochen Kranert, ergänzt: „Die sanierte Bibliothek wird entscheidend zur Belebung der Potsdamer Mitte beitragen.“

Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e. V. mit ihrem Vorsitzenden, die Direktorinnen der Stadt- und Landesbibliothek und der Volkshochschule, die Kulturbeigeordnete, Vertreter des Fachbereichs Stadterneuerung und Denkmalpflege, der Kommunale Immobilienservice sowie der beauftragte Architekt werden an der Veranstaltung teilnehmen.

Mit der Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog” möchte die Landeshauptstadt in Kooperation mit den Innenstadt-Vereinen die Projekte der Potsdamer Mitte einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Auch der Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung soll mit der Reihe intensiviert werden. „Der neue Wissensspeicher soll zu einem lebendigen Ort der Begegnung werden. Die öffentliche Diskussion über das neue Gebäude und seine Nutzung ist deshalb ausdrücklich erwünscht“, stimmt Dr. Iris Magdowski auf den Abend ein. Die Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog” wird auch im nächsten Jahr fortgeführt werden. Die Potsdamer Journalistin Natalie Gommert moderiert die Veranstaltungen. Der Eintritt ist frei.

Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft hat zum aktuellen Thema einen offenen Brief veröffentlicht.

Offener Brief der Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e. V. zum Thema Standortdiskussion des Vereins Mitteschön um die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft nimmt mit Verwunderung zur Kenntnis, dass die Standortfrage um die Bibliothek mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit von verschiedenen Interessengruppen thematisiert wird, so auch auf der Veranstaltung „Potsdamer Mitte im Dialog“ am 17. d.M. Hier wurde deutlich, dass man dem Problem auch mit befremdlichen Mitteln zu Leibe rückt. In einer Computer-Simulation über sogenannte Leitbauten wurde in der Art einer Puppenstube die Mitte vorgestellt und ganz allmählich auch auf den gegenwärtigen Zustand der Bibliothek hingeführt. Es war klar, dass der Kontrast beim Publikum den erwünschten Erfolg hatte. Es wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen, das Gebäude durch entsprechende Fassadenänderungen, die durch Simulationen ja möglich wären, einzuordnen als Übergang des Ensembles der historischen Mitte in das eigentliche Zentrum der Stadt.

Kann es sein, dass Stadtverordnetenbeschlüsse wie zum Beispiel zum Masterplan Historische Mitte von 2006 ignoriert werden? Im Vorfeld hatte es dazu einen weitreichenden Diskussionprozess mit ausgewiesenen überregionalem Experten in der Stadt gegeben.
Ist allen bewusst, dass sie bei weiterer Bauverzögerung für die Bibliothek Millionen zugesagter Fördermittel in Frage stellen? Wo sollten in Zeiten der Finanzkrise eigentlich die Mittel für einen Neubau herkommen?

Sind Grundsatzentscheidungen nicht schon längst getroffen worden?

Wir fordern die Entscheidungsträger auf, sich eindeutig zu dieser Frage zu positionieren und keine weiteren Verzögerungen des Bauablaufes bei der Stadt- und Landesbibliothek zuzulassen.

Dr. Jochen Kranert
Vorsitzender

 

Potsdamer Bibliotheksgesellschaft

Wir bildungsstreikenden bibliothekswissenschaftlichen Studierenden werden auf jeden Fall vorbeischauen.

Aus Liebe zu Büchern?

16. November 2009

Nun, aus der innigen Liebe zu Büchern aus Papier ist es wohl nicht, dass die StudenInnen den Bibliotheken die Bude einrennen. Warum die Bibliothek als physischer Ort einen ungeahnten Zulauf erfährt wurde von Nancy Fried Foster und Susan Gibbons von der River Campus Libraries der University of Rochester mit ethnographischen and anthropologischen Methoden an Nutzern der Bibliothek untersucht. Unter dem Titel “Why Do Students Want to Be In the Library If They Are Not Using the Books?” werden die beiden uns ihre Erkentnisse morgen zu gewohnter BBK Stunde um 18:00 aber an ungewohntem Ort, im Vortragssaal des Grimm-Zentrums mitteilen. Ich vermute mal per Videokonferenz.

Ich bin gespannt.

Bibliothek 2.009 fetzt

22. Oktober 2009

Web 2.0 und Bibliotheken? Klingt ähnlich wie “Web 2.0 und Supermarkt” oder “Web 2.0 und Versicherungsunternehmen”.

Stimmt aber nicht ganz: Ausgefeilte, auf Bibliotheken abgestimmte Tools aus dem Mitmachweb zeigen – Bibliotheken nutzen das Web 2.0 und verändern die Perspektive auf den Umgang mit Informationen. Darf auch Spaß machen. Einfach, leicht, gut und praktikabel! Wie’s geht und für alle verständlich steht auf Bibliothek 2.009.

Auf zu Lektion 1: Weblog erstellen

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