„Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens“ , darüber wird den ganzen Tag am Freitag den 2.10.2009 in der Berliner Heinrich-Böll-Stiftung diskutiert.

In einer eintägigen Konferenz gehen das Goethe-Institut, die Heinrich-Böll-Stiftung und iRights.info den Fragen nach, was das Vorhaben Googles für Leser, Verlage und Autoren bedeutet, vor welchen Herausforderungen diese angesichts der Digitalisierung von Wissensbeständen stehen und wie die Zukunft des Urheberrechts aussehen könnte.

Foto: missha. Dieses Foto steht unter einer Creative Commons-Lizenz.

Foto: missha. Dieses Foto steht unter einer Creative Commons-Lizenz.

Diese Veranstaltung dürfte auch für uns BibliothekarInnen interesant werden. Um 16:00 wird Frau Prof. Gabriele Beger von der Staatsbibliothek Hamburg als Vorsitzende des Dt. Bibliotheksverbandes auf dem Podium ,mit dem Titel „Zwischen Daseinsvorsorge und Monopolbildung: Wie regeln wir den Zugang zu Wissen?“ mitdiskutieren. Das Programm findet sich auf den Seiten von irights.info – Urherrecht in der digitalen Welt. Zur Vorbereitung auf die Konferenz empfielt sich die „Häufig gestellte Fragen zu Google Book Search“ zu lesen, um mitreden zu können.

Lesung und Gespräch mit Edgar Wolfrum

Wann: Donnerstag, den 24. September um 19:30

Wo: Bibliothek des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Einladung als PDF

Buch und weitere Infos

GENIOS lädt ein zum Infoevent ins Logenhaus nach Berlin. Ein Schwerkunpt wird die Bewertung der  Zuverlässigkeit von Informationen sein. Ich bin gespannt was der Vertreter „eines renommierten Finanzunternehmens“ dazu zu sagen hat.

Logenhaus in Berlin

Logenhaus in Berlin

Der IBI-Weblog hat auch schon drüber berichtet.

Ein paar uncoole BibliothekarInnen werden auch vorbeischauen und beim anschließenden Business-Lunch die Wissensexperten ausfragen.

Wie bereits berichtet, sind die EntwicklerInnen des „Berlin Secret Libraries“-Projekt am Start, um via Google maps Berlins geheimste Bibliotheken zu „verraten“. Da eine Geheimbibliothek sich gerne der Öffentlichkeit entzieht, sich vor NutzerInnen  hütet, wie Vampire vor dem Tageslicht, enthüllen die EntdeckerInnen und AufklärerInnen dieses Projekts  die Standorte von Berlins Nieschenbibliotheken, um den Schleier der Unsichtbarkeit hinfortzureißen. Dabei sind schon etliche Bibliotheken mit zusätzlichen Informationen in der Karte verzeichnet. Wie mir Jan Erdnüß, einer der Initiatoren heute mitteilte, ist  die Site bereits über 10.000 Mal angeklickt worden. Auch mögliche Erweiterungen für Mobiles oder die Implemenmtation weiterer Dienste seien noch nicht vom Tisch.

Jan Erdnüß war  in der  Bibliothek des Deutschen Instituts für Menschenrechte, um  Fotos für den Maps-Eintrag zu machen – eine nette Gelegenheit für den persönlchen Kontakt. Übrigens, wer kennt eigentlich die die Astro Bibliothek?

Affe mit Schädel

26. Mai 2009

Das „Invisible College“ im Zeitalter des Internets; illustriert am Beispiel eines Forschungsprojekts zu Hugo Rheinholds Skulptur des philosophierenden Affens.

Affe mit Schädel

Affe mit Schädel

Dr. Axel Schmetzke von der University of Wisconsin-Stevens Point ist heute zu Gast im IBI in Berlin und wird uns heute im Rahmen des wöchentlich stattfindennden Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium (BBK) etwas über die Rolle des Webs als informationsvermittelndes und kollaborationsförderndes Medium erzählen.

Die Zukunftswerkstatt wird morgen innerhalb der Reihe CREATE INPUT von CREATE BERLIN einen Vortrag zum Thema „Kulturvermittlung 2.0“ halten. Die Reihe beschäftigt sich mit verschiedenen kulturellen Themen und soll vor allem dazu dienen, kreativen BerlinerInnen eine Gelegenheit zu bieten, ihre Ideen präsentieren und sich gegenseitig kennenlernen zu können. Die InitiatorInnen der Zukunftswerkstatt werden morgen ab 19:30 im Münzsalon in der Münzstraße 23, sich und ihr innovatives Projekt vorstellen.

Von den 632 Mille, mit denen der Bund via Berlin die Konjunktur anzukurbeln beabsichtigt, sollen 104 Millionen in die Gebäudesanierung investiert werden.

Neben den maroden Bibliotheken erhalten allerdings auch Theater, Museen, Konzertsäle, Opernhäuser, Justizvollzugsanstalten sowie die Berliner Bäder Millionen aus den Verkäufen der  Staatsanleihen. Neues Personal einzustellen ist nicht geplant. Schwerpunk ist, dass bei Sanierungen auf „energetische Maßnahmen“ gesetzt wird. Mal sehen, was die Senatsverwaltung für Bildung und Wisssenschaft für die Bibliotheken rausholt. Das Berliner Bibliothekssterben nimmt ja bereits horrende Ausmasse an.

Open-Access-Tage Berlin

9. Oktober 2008

Neulich beim Paktikum an der Philbib der FU in der Mittagspause bin ich beim umherwandern in der Rostlaube  (die ist ziemlich verwinkelt, da kann man sich richtig Verlaufen) auf den Hinweiß zu den „Open-Access-Tage Berlin“ gestoßen. Und hab mich natürlich gleich angemeldet. Am Donnerstag und Freitag ( 9. und 10. Oktober 2008) findet im Hörsaal der FU in der Rostlaube die Tagung statt.

In Vorträgen, Workshops, einer Podiumsdiskussion und auf der Open-Access-Messe werden die Möglichkeiten des Open-Access-Publizierens und der freie Zugang zu Forschungsergebnissen umfassend thematisiert. Ziel der Veranstaltung ist, Open Access weiter in der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft zu verankern.

 

oa-net

der freie Zugang zu wissenschaftlicher Information

 

Zeilgruppe sind die Wissenschaftler und Autoren ebenso wie die Open-Access-Community, auch aus dem Bibliotheksbereich. Ich hab schon ein paar bekannte Gesichter erspäht, StudentINNEN unseres Studiengangs an der FH-Potsdam, BibliothekarINNEN und alte Bekannte von der dc2008 Konferenz. Wer genau Wissen will wer alles dabei ist schaue hier mal nach. Der Hörssal ist gut gefüllt, allerdings kaum Laptops.

Nebenbei findet auch noch eine  „Open-Access-Messe“ im Foyer des Hörsaals statt. Viele interessante Angebote dort, und es giebt auch wieder viel Giveaways zum mitnehmen wie z.B. Bleistifte vom Bildungsserver, Radiergummi von HBZ, viele Kugelschreiber und Gummibären von Copernicus.org.

Erfolgreiche Tage auf der Tagung wünscht
dieter

Dreh’ dich nicht um, denn der Überwachungswahn geht um.
Wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel voll gemacht.

Stoppt den Überwachungswahn und geht auf die Straße! Für Samstag, den 11. Oktober 2008 rufen Bürgerrechtler bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Treffpunkt ist der Alexanderplatz um 14.00 Uhr. Themen und Forderungen der Initiatoren findet ihr auf der Website des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: Freiheit statt Angst