Die Bibliothek zieht um und mit ihr wird der Buchbestand den Fachbereichen Informationswissenschaften und Sozialarbeit entzogen
Offen und ohne die Position der Bibliothek einnehmen zu wollen, greifen wir das Thema auf und rufen zu einer erneuten Abstimmung über den Umzug der Fachbereichsbibliotheken auf. Die Meinungen klaffen ja sehr stark auseinander. Im Blog „Bibliotheksumzug“ der FH-Bibliothek (uebrigens ein Musterbeispiel für den sinnvollen Einsatz von Social Software in Bibliotheken) wird eine „ordentliche“ Diskussion vom Zaun gebrochen darüber, ob die Bibliothek der Fachbereiche Sozialarbeit und Informationswissenschaft aus der Friedrich-Ebert Strasse an den neuen Standort Pappelallee (Zentralbibliothek aller FH-Studiengaenge) umziehen sollte (sieht in der Selbstdarstellung nicht schlecht aus ganz gut aus), ob sie am alten Standort bleiben solle oder, ob andere Lösungen machbar sind .
Zurueck auf Start: Nehmen wir an, wir hätten die Wahl!
Vielleicht ist es interessant zu sehen, wie sich das Meinungsbild hier entwickelt. Alle Studierenden des Fachbereichs Informationswissenschaften sind zur Abstimmung eingeladen und wurden via E-Mail zur Teilnahme angeschrieben. Natürlich wäre es toll, wenn auch alle anderen teilnehmen.








10. Januar 2009 at 14:53
Das Ergebnis scheint ja bis jetzt doch recht deutlich.
14. Januar 2009 at 16:18
Ich bin etwas verwirrt … auf dem Bibliotheksumzugsblog scheint sich seit circa drei Monaten nichts mehr zu tun. Dann wird hier wieder die zweite Abstimmung gepostet, wo man noch nicht einmal weiß, was nun mit dem „offenen Brief der Studierenden der FES an die Hochschulleitung“, der wiederum von einer anderen Petition ge/unterstützt wurde, passiert ist.
Und überhaupt, in der Petition von damals wird sich eigentlich nicht per se gegen den baldigen Umzug der Bibliothek ausgesprochen, wie es jetzt in dieser Abstimmung möglich ist, sondern nur gegen die Art und Weise, wie das ganze Kommuniziert wurde und gegen den Fakt, dass keine nötigen Zwischenlösungen bspw. für Diplomarbeitsschreibende diskutiert oder angedacht wurden.
Kurzum … gibt es eine klare Linie, die hier verfolgt wird, beispielsweise die durchaus konstruktiven Zwischenlösungsvorschläge zu verfolgen und durchzusetzen oder sind das Maß der Dinge zur Zeit nur Online-Petitionen, die sich durchaus wiedersprüchlich interpretieren lassen?
Matthias Einbrodt
15. Januar 2009 at 8:26
Hallo Matthias,
also die Petition des Stura Fb 1 und 5, mit sofern ich mich richtig erinnere Unterstützung der Studierenden des Fb 3, lehnt den Umzug in der vorgeschlagenen Form klar ab. Gleichzeitig formuliert er Gegenvorschläge. Das Problem ist, dass wohl das ganze Problem auf Hochschulebene nicht so richtig ausführlich diskutiert wird. Wenn das so weiter geht müßte man halt noch einmal richtig aktiv werden, so ist das ja nicht wirklich akzeptabel.